A Lonesome Place – Olympiastadion München

Hattet ihr das Gefühl auch schon einmal? Ihr wart an einem Ort, der eigentlich total belebt ist und an dem immer etwas los ist, aber ihr habt euch gefühlt als würdet ihr durch einen Geisterort schreiten?

So erging es mir gestern im Olympiastadion zu München. Auf meiner etwas längeren und ausgiebigeren Fototour durch München durfte natürlich der Olypark nicht fehlen.

Der Olympiapark München ist heute ein großes Veranstaltungs- und Erholungsgelände. Man kann hier spazieren gehen, Minigolf spielen, sich Tretboote mieten oder aber einfach nur sich auf einer der Zahlreichen Grünflächen die Sonne auf den Pelz brennen lassen. In den alten Veranstaltungshallen finden heute auch immer noch Großveranstaltungen, Ausstellungen oder ganz normaler Tagesbetrieb statt. Auch das SeaLife München hat hier seinen Standort gefunden. Da Außerdem das BMW-Hauptwerk direkt nebenan ist und das Gelände des BMW-Tower sowie die BMW-Welt angrenzen, ist im Olympiapark und seinen Nebenflächen stets was geboten.
Auch wir sind hin und wieder dort um ein Konzert zu besuchen (zuletzt erst Five Finger Death Punch), eine Ausstellung zu sehen (Star Wars) oder es findet im Sommer das „Kino am Olympiasee“ statt. Eine Freiluftleinwand auf der Mann neue Filme so wie ältere Blockbuster in gemütlichen Strandstühlen anschauen kann.
In den alten Spielerunterkünften wohnen heute ganz normale Menschen und die Münchner Sportvereine trainieren auf den Trainingsplätzen, Hallen und Regattabahnen.

Mein Weg führte mich, nachdem ich mir auf dem Olympiaturm fast ins Hemd gemacht habe. Sch… der ist aber auch hoch. Bin ich in Richtung Stadion gewandert.
Ich war schon oft hier. Aber heute war es irgendwie ganz besonders. Der noch nicht ganz erwachte Frühling und die Tatsache, dass natürlich viele arbeiten mussten, machte es möglich, dass ich fast ganz allein im Stadion war. Die eine oder andere Besichtigungstour und zwei Touristinnen (ich vermutete auf spanischer Herkunft) bahnten sich den Weg durch die Reihen.
Vor dem Stadion selbst stehen noch die alten Tickethäuschen, die heut zu Tage ja nicht mehr gebraucht werden. Lediglich die erste Reihe, direkt am Eingang sieht noch einigermaßen „hergerichtet“ aus.

Ich stand da und stellte mir die Menschenmassen vor, die damals die letzten heißbegehrten Tickets für die Olympiade erwarben. Im typischen Stil der 70er mit Fönwelle, großer Sonnenbrille und leichter Schlaghose mit Stiefeletten. Diese Euphorie, ohne die trüben Gedanken an das schreckliche Attentat.

Der Eintritt zur Besichtigung des Stadions kostet 3,50€ und ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung. Im Stadion kann man sich relativ frei Bewegen. Natürlich sind die Katakomben und Betriebsräume verschlossen, dies hindert einen aber nicht sich an der Schönheit dieses Gebäudes zu ergötzen.

Auch hier merkt man, dass sich seit den Olympischen Spielen und erst recht seit dem Umzug der Fußballvereine in die Allianz-Arena nicht mehr viel getan hat.
Der ganze Olympiapark steht unter Denkmalschutz. Das heißt, wenn es hergerichtet wird, dann nur so wie es mal war.
Zur Leichtathletik-WM hat man einzig die Leichtathletik-Anlagen und die Bestuhlung im Stadion erneuert. Außerdem sind ein paar Stehplätze weggefallen, die ja nicht mehr gebraucht wurden, weil die Horden an Fußballfans nun in der Allianz-Arena jubeln.

Immer wieder sehe ich vor meinem inneren Auge Vereinzelt Kinder, die nach einem Eis quengeln oder einen Jubelnden Landsmann, der seinen Wahlathleten anfeuert.

Langsam streife ich durch die Sitzreihen und bahne mir meinen Weg.. Hier und da liegen Verpackungsreste von der letzten Veranstaltung Große Größen haben hier schon gespielt. Deutschland ist hier 1974 Fußball-Weltmeister geworden.
Die Rolling Stones, Micheal Jackson, Tina Turner und viele, viele andere Musikgrößen haben hier die Fans begeistert und tun dies auch heute noch.
Dieses Jahr sind alleine die Backstreet Boys, Bon Jovi, Sting und natürlich Phil Collins zu Gast in diesem Tempel.
Aber troztdem… der Geist des Vergangenen ist hier überall zugegen.

Unter der Mitte des Zeltdaches sind die Kommentatorenkanzeln. Die Äußere Hülle zeugt von der Zeit, aus de sie Stammen. Im inneren stehen zumindest neuere Röhrenmonitore.

Das letzte Fußballspiel war das 1120. Spiel im Müncher Olympiastadion. Nach 33 Jahren haben sich die beiden Heimvereine von diesem Stadion verabschiedet. Wenn man ganz leise ist, kann man hier immer noch den Stadionsprecher der Bayern Stephan Lehmann hören, wie er Die Bayern zur damals 19. Deutschen Meisterschaft ausruft.

Wie viele Tore und andere Informationen diese Anzeigetafel wohl schon verkündet hat? Man weiß es nicht. Aber die Stadionuhr funktioniert einwandfrei.

Ich beendete meinen Streifzug durch dieses ehrwürdige Stadion mit einem letzten Blick auf das Zentrum und verabschiedete mich zurück in meine Zeit.

Projekt KW 7 und ein bisschen Milkyway

Auf dem Weg zum Wendelstein bin ich auch an meinem Projektort vorbei gekommen: Der Kirche in Alxing.
Die warmen Temperaturen der letzten Tage haben unsere Schneedecke fast vernichtet und das braune dürre Gras zum Vorschein gebracht.

Glaubt man gar nicht, wenn man sich das Bild von letzter Woche anschaut.

Der Eine oder Andere, je nachdem, wie sehr ihr meine FB- oder Instagram-Seite verfolgt (beides im Übrigen rechts verlinkt) hat mitbekommen, dass ich mich heute morgen um kurz vor 4 aus dem Bett gequält und mich auf Milkyway-jagd gemacht habe.

Naja, ich habs zumindest versucht 😀
Ich bin dafür allerdings auch nur raus auf den nächstbesten Acker gefahren, auf dem ich eine gute Sicht in die Richtung hatte, in der mein SunSurveyor App gesagt hat, wo die Milchstraße sein soll.

Soweit so gut.. dick eingemummelt in Thermoklamotten und Windschutz stellte ich mich auf den Acker und schaute mich um. Der Mond war verdammt groß und verdammt hell, was die Sicht auf das Ding da oben ein bisschen erschwerte.

Man könnte fast meinen es sei eine fremde, unnatürliche Lichteinstrahlung. Nein, das war wirklich der Mond.
Lange konnte ich noch einen schönen Monduntergang betrachten… Wie sich der Himmel über ihm rot verfärbte. Ein tolles Bild. Irgendwie habe ich zwar kurzzeitig dran gedacht, davon ein Foto zu machen… aber so langsam froren meine Gedanken ein.

Als der Mond dann auch weg war und ich in vollkommener Dunkelheit auf diesem Acker stand, wurde mir doch etwas mulmig… Ich wartete auf den Bauern, dessen Acker ich belegte, der Mistgabelschwingend auf mich zu gerannt kam.
Hier und da fuhr mal ein Auto die Straße hoch, was mich eh schon verwunderte, weil ich den letzten Winkel des Landkreises genommen hatte (um natürlich auch etwas geschützt vor Lichtverschmutzung zu sein), weit weg von sämtlichen Hauptverkehrsstraßen. Es gab hier noch nicht mal Leitpfosten ^^ Nur die Schneepinne steckten noch im Boden.
Die Autofahrer müssen sich auch gefragt haben, was in aller Herrgottsnamen macht die da um die Uhrzeit, mutterseelenallein auf dem Acker.

Also schoss ich hier und da meine Aufnahmen, mal länger belichtet, mal kürzer, mal mehr ISO mal weniger.
Ich hab einfach wild rumgetestet.
Das einzige, was mir zumindest bei der Milchstraße nicht gelingen wollte, war der Fokus.
Das ist bei dem 17-70er wirklich n bissl unglücklich. Der Unendlichkeitsfokus sitzt nämlich gefühlte 2-3mm vor dem Unendlichkeitsstrich. So eine frickelei.. und das bei -8Grad und nur mit Handylicht (wird echt Zeit, dass ich mir doch mal die Stirnlampe bestelle).

Ich muss aber trotzdem sagen, dass ich ganz zufrieden bin mit dem Ergebnis. Auch wenn der Fokus nicht 100%ig sitzt. Für meine erste Milchstraße ist das doch vorzeigbar. Weil Grundlegend: Man erkennt, dass es eine Milchstraße sein soll 😀

Königlich herrschaftliches Wetter auf dem Wendelstein

Wie angekündigt, war ich ja gestern auch noch mal unterwegs. Ich wollte die Ruhe nutzen, bevor die ganzen Wochenendtouris unsere Alpen stürmen.
Natürlich leben wir von ihnen, aber das Hordenverhalten kann einem die Fotografieruhe doch gewaltig nehmen.
Ich bin ja mal gespannt, wie ich das in Zukunft in meinem neuen Job handhaben werde, da ich ja das erste mal im Leben „geregelte Arbeitszeiten und Wochenende“ habe.

Gestern habe ich mich zu meinem persönlichen Lieblingsberg aufgemacht.
Warum, kann ich noch nicht mal sagen. Er fasziniert mich einfach. Die Tatsache, dass er von vorne diese markante Form hat, aber von der Seite aus ganz anders aussieht? Weil dort oben die große Sternenwarte ist?
Keine Ahnung. Dieser Berg übt eine Anziehungskraft auf mich aus, die ich mir nicht erklären kann.
Ich wär vorgestern, auf meinem Weg zur Kampenwand, schon fast umgeschwenkt und dort hinauf gefahren. Da ich ja bis ich in Bad Aibling links abbiege, eigentlich regelrecht gerade darauf zu fahr.

Ich bin von Bayrischzell aus mit der Seilbahn hochgefahren, da ich ja nunmal auch ein bisschen geizig bin 😉 (Die Seilbahn ist nämlich über 10€ billiger als die Zahnradbahn und da ich kein Touri bin und nicht unbedingt 100000000 Heldentode in der Seilbahn sterbe, kann ich mir das Geld doch sparen, auch wenn die Strecke mit der Zahnradbahn was ganz besonderes ist.)
Mein Timing war so gut, dass ich natürlich direkt die erste Gondel hinauf nehmen konnte. Die war allerdings auch schon gut mit Skifahrern befüllt.
Denn von der Bergstation aus kann man die Piste gute 3,5km lang bis zur Talstation fahren. Fängt allerdings auch schon oben mit einer großen schwarzen Zahl an. Also absolut nichts für Anfänger, die schlagen sich eher in Richtung Spitzingsee, die leichteren Pisten runter. Auf dem Rückweg, hielt ich mit dem Gondelführer einen kurzen Plausch und der erzählte mir auch, dass es hier absolut sinnvoll sei, geübter Skifahrer zu sein. Die seien schon nicht einfach. Natürlich fahren die Pisten auch Kinder. Aber die können ja eher Skifahren als Radlfahren ^^.
Ich schließe mich davon aus, da ich mich von jeglichen Wintersportgeräten fern halte… Ich hab da so meine Gründe ^^

Oben angekommen wird man durch eine kleine Passage geführt die von 2,20 hohen Schneewänden umrahmt ist.
bis man dann unterhalb dem Wendelsteinkircherl rauskommt.
Ein toller Anblick. Dieses kleine Bauwerk, welches auf einem so imposanten Gipfel thront.

Die Kirche selbst war leider geschlossen, wie das Observatorium und die Höhle auch, was man aber im Winter absolut nachvollziehen kann. Natur und Denkmalschutz, sowie die Sicherheit gehen vor.
Es war schon halsbrecherisch zur Kirche hoch zu kommen, geschweige denn, sich auf der Plattform zu bewegen.

Aber ich durfte diese Wahnsinnig tolle Aussicht genießen. Die Fernsicht war absolut gigantisch. So klar, ist es doch eher selten. Ich war glücklich, das ausgenutzt zu haben. Zumal am Freitag auch noch nicht ganz so viele Touristen oben sind. Ich mag garned wissen, wie es da heute (Samstag) aussieht.

Unterhalb der Kirche schiebt sich alle halbe Stunde die Zahnradbahn rauf und runter und so bot sich mir ein toller Blick auf den ersten Pistenabschnitt die Zahnradbahn und den Tegernsee, der am südlichsten Ende noch gefroren war.

Die Vögel, die sich bis auf solche Höhen wagen, spielten um mich rum mit der Thermik. Ein son Federvieh hat mich so erschrocken, dass ich richtig weggerutscht bin. Ich habe mich auf der Plattform der Kirche nämlich ein bisschen „verankert“ damit ich knien konnte ohne wegzurutschen. An Hinstellen war nämlich nicht zu denken, zumal ich dann auch viel zu hoch für die Perspektive gewesen wäre. Ich war mich gerade am konzentrieren, weil die Zahnradbahn jeden Moment wieder runter fahren müsste, als dieser blöde Vogel krähend neben mir landete.

Ich mein, er war ja ganz drollig und hat mich ziemlich frech angeschaut, weil ich ihn wohl gestört habe.. aber deswegen muss man mich ja nicht zu Tode erschrecken 😀

Von der Panoramaplattform aus, wagte ich mich an mein nächstes „erstes Mal“ .. ein hochkantpanorama aus mehrerererereren Aufnahmen.
Die Hauptaufnahmen waren schnell im Kasten.. bzw auf der Speicherkarte. Jetzt kam das kniffligste… Unter dem Kircherl fährt ja der Zug nochmal lang und die Gondel kommt aus dem Seilbahnbahnhof. Die Gondel hab ich absolut nicht erwischt, aber das Bähnchen war mir hold.

Hier finde ich beide Farbgebungen ganz nett. Die linke ist ein bisschen nostalgischer.

Jetzt kam die große Herausforderung in Lightroom. Die 24 Bilder in eines zu quetschen. Lightroom rechnete und rechnete und rechnete… Ich hatte bis jetzt immer Pech bei mehrreihigen Panoramen, dass irgendwas nicht gepasst hat und deswegen das alles so nicht funktioniert hat.
Aber heute war ich guter Dinge. Lightroom hat bestimmt gut 10 Minuten gerödelt.

Dann war es soweit.. ich war ganz schön gespannt ob das alles so funktioniert hat. Hoffentlich waren keine Rechenfehler drin oder falsche Schnittkanten. Aber nein .. es passte alles… Ich war sehr erleichtert und zugleich auch durchaus zufrieden und sehr stolz 😀

Mit diesem Anblick möchte ich euch nun auch entlassen. In HiRes-Auflösung hat das Vieh im übrigen 81MB Dateigröße ^^
Genießt den Ausblick auf den Gipfel und dann geht raus und genießt das schöne Wetter.
Alle Fotos in höchster Qualität könnt ihr natürlich wie immer auf FLICKR betrachten 🙂

Bitteres Lehrgeld

Jaja das Lehrgeld müssen wir alle mal zahlen. Und heute hab ich es gezahlt. Ich kann euch sagen… so geflucht und gemotzt habe ich schon lange nicht mehr, nach ner Fototour.

Ein wirklich herrlicher Morgen … es hätte nicht schöner sein können. Am frühen Vormittag bin ich aufgebrochen und bin Richtung Kampenwand gefahren. Freudig endlich mal wieder auf eine Tour zu gehen, die man nicht so häufig macht. Zumal das blöde Ding auch nicht gerade wenig kostet.

Es war nicht viel betrieb, nur die üblichen Skitouristen, die zu dieser Jahreszeit normal sind. Also war ich auch ohne viel Wartezeit in der Gondel nach oben.
Oben angekommen hab ich mich erstmal erschrocken wie warm das war. Da ich mich ja in Thermowäsche gemümmelt habe, weil ich durchaus Schnee- und Gipfelvertraut bin und weiß wie schnell man das unterschätzt.

Also stapfte ich so vor mich hin (und sank mit jedem zweiten schritt erstmal mindestens 5-10cm ein) und genoss das unglaubliche Panorama, welches sich auftat.
Klarstes Wetter und Gipfel über Gipfel konnte man erspähen.

Eigentlich wollte ich bis zur Kapelle am Ende des Panoramawegs, aber das habe ich mal gelassen, nachdem ich am ersten Gipfelkreuz schon so außer Atem war, weil ich teilweise Knietief im Schnee versunken bin. Hab ich das gelassen. Man muss ja sein Glück nicht herausfordern und ein Fall für die Bergwacht werden.

Aber auch so genoss ich den Ausblick der sich mir bot. ich pausierte am kleinen Gipfelkreuz und schaute über Aschau hinweg in Richtung Chiemsee.

Vom Kreuz bin ich noch weiter in Richtung Selbstversorgerhütte des Deutschen Alpenvereins aber höher ging nicht mehr. Regelmäßig sackte ich auf der Schneedecke weg und stand dann irgendwann Oberschenkelhoch im Schnee…
Zur Kapelle geh ich lieber im Sommer nochmal… wo ich nicht Gefahr laufe ein Opfer meiner Selbstüberschätzung zu werden.

nur mal so .. das ist eigentlich ein gewöhnliches Wanderschild ^^ die hängen so ich sag mal in 1,6-1,8m Höhe ^^

Unberührte Natur ist einfach etwas wundervolles. Hier oben war wirklich nicht viel los und man konnte sich einfach so in die Sonne setzen und genießen. (ich schmiere mir immernoch meinen Sonnenbrand ein ^^)

Bevor ich wieder ins Tal gefahren bin, habe ich mir in der Alm noch eine Stärkung gegönnt.
Jeder der schonmal irgendwo und irgendwann 3sat oder ORF1 in der früh an hatte, kennt das Bild 😀

Ich muss sagen, dafür dass es eine reine Touristenalm ist, war das Essen gut und für die Verhältnisse seinen Preis wert. Klar, zahle ich hier mehr, als irgendwo im Dorf. Aber mir wurde für 4,20 für den Latte Macchiato und 3,90 für den Guglhupf mit Punschkirschen eine vortreffliche Qualität geliefert und auch die Speisen die rundrum an mir vorüberzogen sahen sehr gut aus.

Da der ganze Schnee, der mir so in die Schuhe gefallen war nun doch irgendwann zu Wasser geworden war, strebte ich den Rückweg zum Auto an. Noch einen Schuss über die Seilbahn und den Gipfel hinweg und dann ging es runter.

Jetzt fragt ihr euch, WO ist eigentlich ihr verdammtes Problem…

Richtig?

Jaaaaaaaaaaahhhhh der Schlag traf mich zu Hause, als ich die Fotos sichten wollte…
Nein, an der Speicherkarte lags nicht.. sonst hätte ich euch ja keine Fotos zeigen können… Der Fehler war viel bescheuerter…

Ich hatte die letzte Zeit das Gefühl, dass mein neues Sigma irgendwie nicht richtig arbeitet. Es war sehr sehr rauschig und die Blendensterne wollten mir absolut nicht gelingen…
Also stellte ich an der Kamera etwas hin und etwas her und irgendwie joa… Irgendwie hat sich die Kamera ins JPEG-Format gestellt.
Als sich der Bilderordner in Windows aufgebaut hat, ist mir fast der Kaffee aus dem Mund gespuckt….
Da ich das Display kaum nutze für Anzeigen (was bei dem Wetter eh schwierig ist) und mir alle Infos über den Sucher hole ist mir das große „L“ nicht aufgefallen. Ich hab zu Hause so gek*****
Also biss ich in den sauren Apfel und versuchte zu bearbeiten, was ging. Dafür muss ich sagen, sind ja doch einige Gute dabei. Obwohl heute bei mir anscheinend Tag des Panoramas war ^^ So viele hab ich noch nie erstellt.

Neue Wege

Wie ich euch letzte Woche schon angekündigt habe, hat es bei mir eine große Veränderung gegeben, mit der ich so schnell nicht gerechnet hätte.

Nach 15 Jahren im Einzelhandel hatte ich heute meinen letzten Arbeitstag und bereite mich jetzt auf meinen neuen Job vor, den ich am 1.3. beginne.

Ich wechsle nicht nur die Branche, sondern auch die komplette Thematik und bin gespannt und aufgeregt auf mein neues Berufsumfeld.

Bibberkälte

Ja, es ist schon ziemlich kalt bei uns in Oberbayern. Heute morgen zeigte mir mein Auto -9°C an … Genau das richtige Wetter um sich die Kamera zu schnappen und noch einmal ein paar Sachen auszuprobieren.

Meinen Seifenblasen Misserfolg poste ich hier nun nicht. Da weiß ich nämlich noch nicht, was ich genau falsch gemacht habe.
Lösung evtl nicht kalt genug. Oberflächen zu rau… Ich weiß es noch nicht. Vielleicht habe ich ja diesen Winter nochmal Glück und es gibt nochmal solche Minusgrade. Hat vielleicht jemand Tipps für mich?

Ansonsten habe ich heute eigentlich nur hier und da ein bisschen „geknipst“
Knietief habe ich mich an der 304 in den Schnee begeben um euch diese verfrostete Schönheit abzulichten

Wenn man über sie drüber blickt, dann schaut man direkt auf Kirchseeon

Na? Fühlt ihr die Kälte?

Für die Seifenblasen bin ich dann noch rauf Richtung Egglsee. Hier hab ich mir im Supermarkt schnell noch Pustefix und etwas Zucker geholt, damit ich die Lösung andicken konnte. Aber wie oben erwähnt war das irgendwie ein Satz mit „X“ … Egal wo ich sie hingepustet, hingetragen oder fliegen lassen habe.. sobald sie gefroren sind oder auch nur irgendwas berührt haben, sind sie kaputt gegangen. Ich vermute wirklich, dass die Pustefixlösung zu warm war.

Der Blick über den See war durchaus die Anfahrt wert. Die letzten Sonnenstrahlen noch mal richtig ausnutzen.

Im Supermarkt hatte ich mir noch etwas Streufutter gekauft, da ich die Hoffnung hatte evtl. ein paar Pieps anzulocken. Wäre ne schöne Möglichkeit gewesen ein paar Wildvögel vor die Linse zu bekommen und etwas mit dem Tele zu üben. Aber irgendwie hat sich nur dieses kleine Rotkehlchen auch nur annähernd in meine Nähe getraut. Trotz Futter, das überall verstreut lag, wollte es kaum mal 2 Sekunden still sitzen bleiben.

Aber wenigstens hat es mich ganz kess angeschaut.

Ich muss sagen, es sind zumindest ein paar gute Fotos rausgekommen. Wenn ich früher auf solche „Spontantouren“ gegangen wäre, dann hätte ich wenn es hoch kommt vielleicht ein gutes Foto rausbekommen. Heute sinds immerhin schon sechs.

Projektfoto KW06

Jaaaahaaaaa… ich weiß ja… das mit dem Projekt hat ja schon Suuuuper angefangen….
Aber manchmal meint das Leben einfach mal so alles auf den Kopf zu stellen.


So hatte ich leider die letzten 2 Wochen verdammt viel um die Ohren und daher hat sich das leider alles etwas nach hinten verzögert…
Tut mir auch leid. Aber die besten Geschichten schreibt das Leben.
Mehr dazu sollt ihr nächste Woche erhalten.

Aber heute habe ich es geschafft endlich mal wieder meine Kamera in die Hand zu nehmen und zumindest ein Bild zu knipsen.
Kaum hatte ich das getan, hat’s mir auch schon wieder in den Fingern gekribbelt unbedingt noch weiter zu fahren. Aber die Vernunft und die Sicherheit müssen derzeit vorgehen. Da wir am Wochenende eine erneute Schneefront abbekommen haben und hier nun überall Schneebruchgefahr herrscht, werde ich das Bild was mir in den Händen juckt wohl erst im Laufe der nächsten Tage machen können.

Hier also erstmal der Blick auf die Alxinger Kirche mit einer frischen Schneedecke. Die Alpen verstecken sich im Dunst und man kann sie nur an ihrer Silhouette erahnen. Ich hatte auch Glück, weil kaum sitze ich gerade Daheim mit meinem Kaffee ist es draußen schon wieder Grau und Trübe.

Ebersberg .. Der Fluch des Nebels…

Samstag morgen, 5:00. Mein Wecker klingelt.
Nein heute geht’s nicht zur Arbeit… Heute morgen treffe ich mich zum Sonnenaufgangsfoto am Aussichtsturm.
Müde und verschlafen kontrolliere ich erstmal die Aussicht, bevor ich mich aufs Wach werden vorbereite. Sternenklar… Super.. also Kaffee machen, Zähne putzen und anziehen…

Gefühlte 14 Kleidungsschichten später, bin ich Pinguinlike runter gewandert um mein Auto frei zu kratzen und gemeinsam sind wir dann Richtung Aussichtssturm gedüst. Sind von mir aus zum Glück nur etwas mehr wie 10 Minuten mit dem Auto. Immer gut für einen spontanen Trip 🙂

Am Aussichtsturm angekommen ahnte ich böses…. Sehr böses…
Der Turm selbst war natürlich gesperrt. Das Ding sah allerdings auch gefährlich Glatt aus…
Also bauten wir unten auf. Allerdings schwante mir noch ein weiteres Übel.
Nebel.
Natürlich musste genau jetzt über Ebersberg eine Nebelwand ziehen.

Trotzdem versucht wir aus dem Übel noch irgendwas kreatives zu machen.

Ist doch eigentlich garned mal so schlecht. Natürlich kommt die Lichtverschmutzung über Ebersberg, welches eigentlich gerade mal ein großes Dorf ist, sehr deutlich zur Geltung.

Zwar nicht das gewünschte Motiv, aber wenigstens was im Kasten. Das motiviert doch sehr.
Leider fraß sich irgendwann der Rauhreif durch unsere Sachen, so dass wir dann gegen halb 8 abgebrochen hatten. Es war doch pervers kalt.

Am Donnerstag war ich nochmal kurz in Alxing, weil mich bestimmte Dinge interessiert haben und ich habe die Zeit und die Gunst der Stunde genutzt und habe mir das kleine Kirchlein mal von Innen angeschaut.
Ein wirklich nettes Kirchlein. Ganz schlicht und neutral. Daran wollte ich euch noch teilhaben lassen 🙂

Jahresprojekt 2019

Endlich hab ich es geschafft. Heute hat alles gepasst. Das Wetter hat mitgespielt und der Fön war mir auch noch hold.

Ab heute beginnt mein Jahresprojekt für dieses Jahr. 52 Wochen, 52 Bilder, 1 Motiv.
Es hat ein bisschen gedauert, bis ich den Idealen Standort gefunden hatte. Den Ort und das Motiv hatte ich schon länger auserspäht, aber ich hatte das Problem mit dem Standort. Ich muss ja wo stehen, wo ich evtl auch mal etwas länger parken kann, niemanden störe, mich nicht gefährde und ich aber trotzdem schnell (sei es nach der Arbeit oder davor, oder mal schnell zwischendurch) hinkomme.

Dieses Bild wird euch die nächsten 52 Wochen begleiten. Ich denke, dass ich evtl später dazu eine Galerieseite aufmachen werde, damit man alle nacheinander durchschalten kann.

Ich find diese kleine Kirche wirklich sehr hübsch. Dazu noch das tolle Panorama da hinter.

Aber auch der Sonnenuntergang hatte heute einiges zu bieten. Nicht so schön und dramatisch wie gestern. Aber eine sehr tolle Farbstimmung.

Geschossen sind die Bilder alle mit meinem neuen Sigma 17-70 f2.8 dazu habe ich bei den Bildern mit der Kirche einen POLfilter benutzt.

Eine kleine Spielerei zum Abend. Ich steh ja total auf Panoramen und von daher habe ich LR mal ein bissl Rechnen lassen 😀

Inhalte aktualisiert

Ich habe so eben ein paar Seiteninhalte aktualisiert.
About“ und „Fotografie-Equipment“ haben neue Inhalte bekommen und wurden aktualisiert.
Außerdem habe ich ein neues Headerbild online gestellt.

Happy Birthday to me /welchen Steckfiltersatz?

Jaja, es ist bald wieder so weit. Nächste Woche feiere ich Geburtstag und, die besten Geschenke, sind ja bekanntlich die, die man sich selbst macht 😀

Ne, schmarrn…. Natürlich freu ich mich über (fast) jedes Geschenk. Da aber in meinem Umfeld eigentlich niemand ist, der sich auch nur entfernt mit meinem Hobby befasst, lasse ich mir eigentlich nur Geld schenken um dann die Dinge meines Begehrens selbst zu erstehen.

Bin ich bis jetzt auch immer ganz gut mit gefahren 😀
Heute morgen kam dann auch mein neues Schätzchen an.

Das Sigma 17-70 f2.8

Das ich Sigma-Objektiven sehr zugetan bin, hat man ja schon gemerkt in der Vergangenheit und hiermit ersetze ich jetzt das 18-55er Kit Objektiv, welches noch von der 1300D stammt. Man hat einfach doch höhere Ansprüche entwickelt 😀

Testen werde ich es hoffentlich nächste Woche können. An meinem Geburtstag habe ich frei und mal sehen, welche Gegend ich dann unsicher machen kann, vorausgesetzt, dass das Wetter sich bei uns etwas beruhigt.
Vielleicht kann ich auch dann endlich mein Fotoprojekt starten, welches sich Aufgrund des hohen Arbeitsvolumens und der Wetterlage auch noch etwas nach hinten rutschen musste.

Was mir jetzt noch fehlt ist ein Steckfiltersatz. Hier schwanke ich noch zwischen Haida und Rollei

Hier tendiere ich mehr zum Rollei, zumal es im Moment den Verlaufsfilter noch gratis dazu gibt.

Hat jemand eines der Sets? Irgendwelche Pros und Kontras hierzu?

Ich möchte halt einfach jetzt nicht wieder Schraubfilter kaufen (zumal ich hier nirgends einen kleinen Satz bekomme, wo genau die 3 Filter drin sind, die ich brauche -.-) und dann in 2-3 Monaten auf Steckfiltersystem umsatteln.

Kalenderwahn

Auch an mir ist der Hype nicht vorbei gegangen, seine Werke für Freunde und Verwandte in Jahresform drucken zu lassen.

Heute sind meine ersten Kalender gekommen, die ich bei SaalDigital drucken hab lassen.


Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Die Kalender sind super gedruckt und sind auch sehr schnell geliefert worden.
Leider habe ich der Unwissenheit mal wieder Gelegenheit gegeben sich durchzusetzen und habe das „Kunstdruck“-Papier gewählt, welches auch teurer war aber ich finde, dass es die Farben nicht so schön durchbringt wie ein Hochglanz-Papier.

Das Papier ist wirklich schön und dick, aber ich finde das für mich in Zukunft nicht passend.

Gut, dass die zwei Kalender für Mama und Oma sind, die freuen sich allein schon über den Kalender 😀