Tagesausflug Salzburg

Jetzt ist es ja doch schon fast 3 Wochen her, dass ich hier was geschrieben hab. Mei wie die Zeit vergeht.
Ich bin aber auch ehrlich…. Ich habe es genossen mich jetzt mal 2 Wochen einfach mal um nicht viel kümmern zu müssen.

Ein Wunsch von uns war es mal wieder nach Salzburg zu fahren. Eigentlich wollten wir das schon im letzten Winterurlaub zum Christkindlmarkt gemacht haben, aber irgendwie hats einfach immer nicht gepasst.

Für Donnerstag haben wir dann alles in die Wege geleitet.
Die Tickets für die Festung Salzburg haben wir online bestellt und somit auch noch ein paar Euros gespart. Wenn wir bis 10 Uhr da gewesen wären, hätten wir sogar noch mehr sparen können, aber 13,-€ pro Karte, die alles auf der Festung umfasst (Zahnradbahn rauf und runter, Audioguidetour durch die Festung, Prunkräume und Museum) sind echt gerechtfertigt und in Ordnung.

Hingefahren sind wir mit der Regionalbahn. Die Salzburger Meridianstrecke liegt direkt vor unserer Haustür und da das BayernTicket der Deutschen Bahn bis Salzburg gültig ist, war dies für uns die stressfreiere und ich denke auch günstigere Variante hin zukommen.

In Salzburg selbst ist es ein gutes Stück zu Fuß bis zur Salzach und zur Altstadt. Aber auf dem Weg kommt man am Schloss Mirabell, Hotel Sacher (ja das Hotel mit der Berühmten Torte) und am Wohnhaus von Mozart. Über die Staatsbrücke oder eine der beiden relativ nah liegenden Fußgängerbrücken (Mozartsteg und Makartsteg) kommt man bequem über die Salzach und kann einen Atemberaubenden Blick über die Uferpromenade werfen

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Die Altstadt besteht aus vielen kleinen Gassen in denen sich Boutique an Boutique und in den Hinterhöfen Café an Café reihen. Liebevoll gestaltete Messingschilder säumen über den Eingängen die Gassen.

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(nicht über die Pixelfehler in den Gesichtern wundern 😉 )

Ist man am Dom angelangt, ist der Eingang zur Zahnradbahn der Festung nur noch ein Katzensprung.
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Es ist echt eine gutgemeinte Empfehlung den Weg mit der Zahnradbahn zurückzulegen. Der Aufstieg zur Festung ist durchaus sehr steil

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und das ist noch eines der leichteren Steilstücke.
Ausserdem ist der Blick aus der Zahnradbahn wirklich unglaublich schön, wenn nicht gerade alles voller knipsender Japaner ist 😉

Auf der Festung habt ihr Einkehrmöglichkeiten, Toiletten und Souvenirshops.
Wir haben mit dem Audioguide durch die Wehrgänge angefangen. Der führt euch einmal die Verteidigungsanlagen entlang und erklärt wie sich die Festung Hohensalzburg im laufe der Jahrhunderte entwickelt hat bis sie an Napoleon übergeben wurde. Sie gilt als Uneingenommen.

Vom Festungsgelände hat man wirklich einen wunderbaren Ausblick auf die Altstadt sowie aufs Umland.


Solltet ihr mit der Bahn nach Salzburg fahren, dann ist zu empfehlen euch genug zu Essen für Unterwegs mitzunehmen und in Salzburg selbst nur eine kleinigkeit als Hauptmahlzeit zu essen, bzw sich nur auf Kaffee und Salzburger Nockerln oder andere Mehlspeisenspezialitäten zu beschränken und dann am Abend in eurer Heimatnähe noch etwas warmes zu essen oder wenn ihr mit dem Auto seid, fahrt aus dem Stadtgebiet raus und sucht euch dort was nettes. Die Restaurantpreise in Salzburg sind doch ganz schön .. Achtung Wortwitz .. gesalzen *schenkelklopf* ^^ … Wir haben uns selbst auch nur an Pommes mit Grillwürstl gehalten (gibts ganz passabel direkt an der Zahnradbahn).
Was wir uns nicht nehmen lassen konnten waren natürlich die Salzburger Nockerln. Mein Holder hatte sie noch nie gegessen und ich konnte mich nicht wirklich dran erinnern ob ich diese Mehlspeise schon auf meiner Liste hatte.
Hierfür sind wir natürlich ins Cafe Mozart eingekehrt, was erstaunlicher weise auch der ruhigste und günstigste Ort war. Es war angenehm leer und die Bedienung war ausgesprochen höflich. Für die Nockerln haben wir 13,20 bezahlt (als Anmerkung des Hauses: es besteht eine bis zu 20 Minütige Wartezeit) Diese kamen auch keine 5 Minuten nach unserer Bestellung warm und fluffig zu uns und es wurde uns aufgetan. Als ich diese vorher noch fotografieren wollte, war die Bedienung von sich aus so freundlich ein Foto von uns zu machen und gab sich alle Mühe alles ins rechte Licht zu rücken. Die Nockerln mit dem Preisselbeerkompott waren hervorragend und für 2 Personen definitiv ausreichend.

Dann wurde es auch langsam Zeit wieder Richtung Bahnhof zu wandern, da der Zug Richtung Heimat nur alle 2 Stunden fährt und wir nicht noch 2 Stunden umherirren wollten 😉

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