Breaking Benjamin in München

Gestern Abend durfte ich endlich Breaking Benjamin live in München erleben.
Sie waren zu Gast in der kleinen TonHalle im alten Teil vom ehemaligen „Kunstpark Ost“, der heute größtenteils abgerissen ist.

Es war einfach nur wahnsinn. Live ist sowas immer noch mal viel unbeschreiblicher als auf CD.

Die Vorband war Starset. Beschreiben würde ich dies als Nu-Metal. War interessant und nicht schlecht, nur merkte man, dass sie wohl noch in den „Kinderschuhen“ steckten, da der Sänger seine Synthesizer einlagen noch selbst am Ipad einspielen musste und manchmal damit etwas in Hektik verfiel. Aber es ist schön, so kleine Bands so früh Kennenzulernen. Befremdlich war am Anfang nur, dass Schlagzeuger, Bassist und Gitarrist in etwas auf die Bühne kamen, was eher nach Sturmtruppler aussah, als nach Musiker. 😉

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Breaking Benjamin war dann natürlich das, worauf ich selbst schon ewig gewartet habe. Letztes Jahr waren sie zusammen mit Disturbed auf Tour. Die zwei Bands für mich überhaupt zusammen, aber leider nur in Hamburg und Berlin und jeweils ein Auftritt bei Rock im Park in Nürnberg.
Die Jungs spielten ihre Lieder und natürlich sang die Menge mit. Eigentlich brauchten wir ja Oben niemand, der uns was vor gesungen hätte^^

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Ich war ja jetzt schon auf ein paar Konzerten .. so ca. seit in 9 Jahre alt bin, besuche ich große Konzerthallen, Stadien, Festivals wie am Nürburgring, Mittelaltermärkte und kleine Bands in kleinen Hallen.
Bis jetzt war jede Fangemeinde eigentlich immer Friedlich und angenehm. Ob es bei PUR (wo die Fans von den Vorgruppen eher das Problem waren“) Selten hatten wir Probleme mit Gedränge oder Handgreiflichkeiten. Eigentlich nie.
Leider hält inzwischen eine „Aktivität“ auf Konzerten Einzug die ich als „Aktives Ausleben von ADHS“ bezeichne: Pogen.

Das wilde im Kreis Springen und sich anrempeln ohne Rücksicht auf Konzertbesucher, die an diesem Wahnsinn nicht teilhaben wollen und einfach nur die Musik und das Konzert genießen wollen. Zu 90% sind auch eigentlich nur die 16-25 jährigen daran beteiligt. Ich weiß nicht was daran Spaß machen soll und wie man so das Konzert voll genießen kann. Zumal sich für die Umstehenden eine gewaltige Platz- und Sichteinschränkung sowie die Gefahr diverse Prellungen bis hin zu Brüchen ergibt. Ich selbst habe von einem wildgewordenen Poger, der mir auf den Fuß gestiegen ist 2 Jahre einen blauen Nagel davon getragen und das war noch die harmloseste Verletzung, (zugleich sie auch durchaus Schmerzhaft war)

Die Zweite Uneigenart die mir aufgefallen war und die sich mir jeglechen Verständnisses entzieht ist „Ich will ganz vorne stehen, aber erst kommen, wenn die Vorband vorbei ist“….
Leute wer zu erst kommt, steht vorne.. so war es schon immer und so wird es auch immer sein. Ich saß schon morgens um 4 auf dem Nürburgring um mir meinen Platz zu sichern und der wurde nicht nur von mir verteidigt, sondern auch, wenn man auf Toilette war, von den Umliegenden Sitz- und Wartenachbarn. Da wurde sich nicht Frech und Dreist zwischengedrängt und dann noch Großmäulig geschimpft, dass man Platz machen sollte.
So extrem wie gestern, ist es mir allerdings auch auf noch keinem Konzert passiert und ich hoffe und wünsche mir, dass es eine große Ausnahme war.

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