Tierpark Hellabrunn im Juli

Am Mittwoch habe ich es nach langer, langer Zeit mal wieder geschafft mir die Kamera und meinen Liebsten zu schnappen und mal wieder was produktives in meiner Freizeit zu treiben.
Wir haben uns den Tag geklaut und sind in den Tierpark Hellabrunn gefahren. Ich natürlich wieder voll bepackt und er als Wasserträger ^^

Während Hellabrunn den Tod seiner Braunbärin Olga (41) betrauert, freuen sie sich zugleich über ein kleines Faultierbaby, welches ich leider nicht vor die Linse bekommen habe, weil es gemütlich mit Mama im Nest geschmust hat. Geschützt vor allen neugierigen Blicken.

Im Münchner Tierpark ist es wirklich angenehm, da sich durch die große Fläche die Besuchermengen gut verstreuen und man eigentlich überall genug Platz und Zeit zum schauen hat. Dass mich der IQ unserer heutigen Jugend allerdings immer mehr an der Zukunft unseres Landes zweifeln lässt, wurde mir wieder in Beispielen bewiesen, wie sie mich am liebsten den Kopf den ganzen Tag mit wachsender Begeisterung vor die Wand schlagen ließen. Bei der Tigerfütterung gab es Kommentare in einem Wortlaut und Satzbau der mich absolut gruseln ließ und der Oberhammer waren eigentlich die „Aufblasbaren Fische“. Während eine Gruppe Jugendlicher im Aquarium verzweifelt vorm Leeren Kugelfischbecken stand, welches mit einem großen Schild darauf hinwies, dass es gerade für die neuen Bewohner vorbereitet wird, und verzweifelt die „aufblasbaren Fische“ gesucht haben und eigentlich jeden Satz mit „altaaaa!“ und „laaaaaaan“… beendeten.

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Dafür konnte ich feststellen, dass ich so langsam nicht mehr „drauf los knipse“ sondern wirklich mir den Bildaufbau genauer betrachte und mir mein Motiv suche, bzw warte und hoffe, bis das Tier sich so bewegt, dass ich ein gutes Bild machen kann. Früher bin ich mit locker 400-500 Bildern aus dem Zoo gekommen, am Mittwoch waren es gerade mal 150. Natürlich noch genug Ausschuss dabei, auch das eine oder andere Unscharfe Bild, weil ich die Belichtungszeit nicht an die Bewegung angepasst habe, bzw. die Belichtsungszeit noch zu lang war. Aber Übung macht ja den Meister.

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Hier seiht man es am linken Flügel glaube ich ganz gut, was ich meine. Ich erwische mich auch gerne dabei, dass ich einfach einstellfaul bin. Sei es ISO, Blende oder Belichtungszeit. Egal in welchem Modus, irgendwas vergess ich immer.

Aber dafür werden meine Bearbeitungsfähigkeiten immer sicherer und vielfältiger. Seien es Luminanzmasken, Hochpass-Bildschärfe, Frequenztrennung oder Pinsel in Lightroom.
So langsam kommen da echt sehr gut Ergebnisse raus und ich zeige meine Bilder mit immer mehr Freude her und schaue sie mir selbst immer wieder gerne an.
Bald steht der Urlaub an und wir wissen noch nicht, was wir alles ansteuern werden und wollen, aber ich denke, da werden mal wieder einige neue Sachen und vor allem auch andere Motive kommen.

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Natürlich dürfen auch einige Momentaufnahmen nicht fehlen… Hier muss sich die Schildkröte gedacht haben, was denn das Problem von diesem Vogel ist. Zumindest schaut sie so 😉

Dann wünsche ich euch jetzt noch ein geruhsames Wochenende. Ich muss morgen nochmal ran und darf dann den Sonntag entspannen.

Alle Bilder in voller Qualität und Größe natürlich wie immer bei FLICKR

 

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