Frohes neues Jahr

Ich wünsche euch ein frohes und gesundes Jahr 2019!

Ich hoffe, dass ihr alle gut rüber gerutscht seid und entspannt in das neue Jahr starten konntet.
Wir haben ganz gemütlich zu dritt gefeiert und uns ins neue Jahr gekartelt.

Für das neue Jahr habe ich mir nicht viel vorgenommen.
Von „Guten Vorsätzen“ wie „Gesünder Leben“ oder „Mehr Sport“ halte ich nichts. Man schafft es eh nicht, bzw nur in den seltensten Fällen sie ein zu halten. Außerdem bin ich der Meinung, wenn ich etwas (an mir) ändern möchte, dann mach ich es, weil ich es will und nicht, weil ein neues Jahr anfängt oder Heilger-Oma-Pups-Tag ist.

Es ist immer ein Trauerspiel, wenn die ganzen möchtegern Gesundler und Trend-Vegetarier ende Januar im Fast-Food-Restaurant hocken und sich erstmal den fettesten Burger der Karte reinziehen.

Ich möchte 2019 eigentlich nur zufriedener sein. Entweder möchte ich also Dinge, die ich nicht ändern kann, besser hinnehmen und akzeptieren bzw. Dinge die ich ändern kann dann auch anzugreifen und zu „beiseitigen“ bzw. Aktivitäten oder Sachen, die mir helfen mich besser zu fühlen, öfters machen bzw. mir mehr Zeit dafür nehmen. Mich dafür vielleicht auch ein mal mehr in den Hintern treten.

Wenn ich so auf meinen Lightroomkatalog schaue, war ich gar nicht mal so oft beim Fotografieren, wie ich das gerne gewünscht hätte. Gerade mal um die 11 Tage bekomme ich 2018 zusammen, die nicht im Urlaub stattgefunden haben. Ich hoffe und ich denke, gerade hier für werde ich mir 2019 mehr Zeit nehmen und bewusster aus dem Haus gehen.

Ich hoffe ihr habt euch keine zu „harten Ziele“ gesetzt, aber vielleicht seht ihr das ja genau so wie ich?!


Fröhliche Weihnachten

Ho! Ho! Ho! Ich hoffe ihr hattet alle ein fröhliches und geruhsames Weihnachtsfest?
Wir auf alle Fälle.
Heilig Abend war ich noch mal arbeiten und von daher ist da eh nicht mehr viel passiert. Ein bisschen Abendessen und dann noch ein wenig entspannen. Also alles ganz in Ruhe.
Gestern waren meine Eltern zum Essen da und sind auch, aufgrund ihrer langen Anreise, relativ früh wieder gefahren, so dass wir uns dann mit dem angebrochenen Eierlikör und den dicken Kuscheldecken ins Büro gesetzt haben und uns den Gronkh Weihnachtsstream angeschaut haben.
Wir sind halt doch ne alte Zockernatur 😉

Heute hingegen habe ich meinen Liebsten schon relativ früh aus dem Bett gejagt um seinen und natürlich auch meinen Vitamin D Spiegel auf natürliche Weise hoch zu fahren.
Das Wetter meldete nämlich puren Sonnenschein für den Chiemsee und die Gelegenheit die Fehler von letzter Woche noch mal besser machen zu können, wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Ganz entspannt sind wir von Gstadt aus Richtung Herreninsel aufgebrochen um die Runde in Ruhe zu spazieren. Es war mal wieder relativ ruhig auf der Insel. Zumindest am Anfang. Wir waren allerdings auch schon um Elf am Schloss und somit noch lange vor den ganzen Touriströmen.
Das hab ich auch nochmal genutzt um das gleiche Bild vom Schloss noch mal mit dem UWW zu machen

Auf der Rückfahrt in Richtung Fraueninsel war es auch schon wesentlich voller. Touristengruppen, Ausflügler, eine gute Mischung aus Allem.
Wenigstens hatten heute auf den Schiffen auch die Kiosks geöffnet, so dass man sich zumindest mal ne Brezn holen konnte. Gstadt und die Fraueninsel ist doch relativ tot zu dieser Jahreszeit, so dass man dort kaum mal einen Kaffee trinken gehen könnte.

Zum Klosteranwesen auf der Fraueninsel gehört natürlich auch eine kleine Kirche, die ich persönlich wahnsinnig hübsch finde. Sie ist klein, traditionell und die Schwestern kümmern sich sehr liebevoll um die Gärten und das ganze Anwesen. Der Altar war heute auch natürlich noch Weihnachtlich hergerichtet und dies hat eine ganz besondere Stimmung verbreitet. Ich konnte mich gar nicht für eine Bildentwicklung entscheiden.

Ach im übrigen habe ich das „Anklick-Problem“ gelöst und man kann die Bilder jetzt wieder in voller Größe anzeigen lassen… UUUNNDD… es stehen die Exifs mit dabei und die einzelnen Bilder können auch kommentiert werden. Also wieder einen Bearbeitungsschritt gespart 😀

Ihr könnt ja mal in die Kommentare schreiben, welches euch am besten gefällt 😀 Würde mich mal interessieren.

Natürlich hatte ich heute mein Kügelchen wieder dabei. Da ich beim letzten Mal doch den einen oder Anderen Flüchtigkeitsfehler eingebaut habe, achtete ich heute darauf nichts ungebetenes im Bild zu haben 🙂

Ich bin doch durchaus zufrieden. Man wird halt immer sicherer, mit dem, was man der Kamera sagt, was sie tun soll.
Aber ich hatte ja heute sogar noch meinen Holden dabei und dieser musste dann herhalten ein bisschen still zu stehen 😀 Posieren würde ich das nicht nennen.. Übermäßig künstlich gestellte Bilder mag ich absolut nicht.

Manchmal muss er einfach her halten. Er ist ja nicht nur mit um Wasser zu tragen und Objektive beim Wechseln zu halten ^^

Zum Sonnenuntergang waren wir natürlich noch mal in Gstadt an meiner altbekannten Stelle.
Dort wurde ich schwer enttäuscht.
Meine Steine waren weg.
Diese wunderbaren, tollen Pflastersteine, auf denen man so schön die Kugel hat ablegen können. Die hat einfach wer weggeräumt.
Jetzt war ich in ner Zwickmühle. Ich wollte doch meinen Fokusfehler von letzter Woche korrigieren.

Neben uns ließ sich ein Mitfotograf nieder, mit dem man nebenher ein paar entspannte und freundliche Worte wechseln konnte. Sehr angenehm und schön 😀
Ich wanderte halt somit immer mit meinem Stativ ein bisschen hin, ein bisschen her .. Ich wollte ja alles mitnehmen.

Am Ende habe ich doch noch mal die Kugel ausgepackt und versucht sie irgendwo abzulegen, wo sie nicht in den See rollt.
Ich habe schlussendlich auch noch eine Stelle gefunden und bin mit den Ergebnissen doch zufrieden

Etwas durchgefroren sind wir dann zurück nach Hause gefahren. Ein durchaus erfolgreicher Tag.
Es ist schön, wenn man jedes Mal, wenn man raus geht mit immer weniger Schrott nach Hause kommt. Das baut wirklich auf 🙂

Da ich dieses Jahr nicht mehr das Haus verlassen werde zum Fotografieren, möchte ich euch nun noch einen Guten Rutsch ins Jahr 2019 wünschen. Bleibt gesund, nehmt euch nicht so viel sinnloses Zeug vor und kommt alle gut rüber.

Winterliche Stille

Na, wart ihr schon mal ganz alleine an einer Touristenattraktion?
Ich schon und zwar heute.

Heute habe ich noch einmal die Ruhe und die Zeit genutzt und bin raus zum Chiemsee gefahren. Es war wirklich durchaus spontan, nachdem ich heute morgen aufgestanden bin und gesehen habe, wie sich der Nebel schon früh verzog, habe ich sofort die Webcam am Chiemsee aufgerufen und mich geärgert, dass ich nicht zum Sonnenaufgang hingefahren bin.

Gegen halb 11 bin ich in Gstadt eingetroffen und habe mir im ersten Moment gedacht, dass ich viiiiiiiiiieeeeeeeeeel zu warm angezogen war. (Was sich natürlich im nachhinein am Abend als Weise herausgestellt hat)
Meine heutigen Ziele waren Ottos und Pauls Ruh auf der Herreninsel und am Abend noch etwas Sonnenuntergang von Gstadt aus.

Es war ruhig. Sehr ruhig. Kaum ein Mensch war mit mir auf dem Schiff, dies sollte ein wirklich entspannter Tag werden. Ein Glück, die restliche Woche wird stressig genug, weil ja ab Donnerstag alle Welt wieder glaubt, sie müsse die nächsten 3 Wochen Hunger leiden.

Das Sigma 10-20mm hat einfach einen wahnsinnig tollen Blendenstern. Leider schafft das das Kit-Objektiv überhaupt nicht. Hier mal ein Vergleich:

Ich denke, dass ich für solche Touren das Kit dann doch mal ablösen muss. Ich steh einfach auf Blendensterne 😀

Eigentlich war ich ja für Fotos von Pauls und Ottos Ruh auf die Herreninsel gefahren, aber irgendwie bin ich mit deren Bearbeitung noch nicht zufrieden und deshalb belass ich es dabei und zeige euch heute keine.
Einsam zog sich mein Weg über die Herreninsel, den ganzen Weg vom Schiffsanleger, durch den Wald hindurch, ist mir niemand.. absolut gar keiner begegnet.
Also nutzte ich, unter ein wenig Zeitdruck (da ich dann doch das Schiff eine Stunde früher als gedacht erreichen konnte), die Gunst der Stunde und ergatterte einen Schnappschuss vom Schloss ohne auch nur eine Menschenseele darauf. Das ist normalerweise ohne Ultra-Langzeit-Belichtung gar nicht möglich.

Es war wirklich ein seltsames Gefühl so mit sich allein an einem Ort zu sein, der eigentlich von Menschen überrannt wird.

Nachdem ich das Schiff doch eher als geplant erwischt habe, nutzte ich die Gelegenheit mich noch auf der Fraueninsel umzuschauen.
Auch hier war eine gähnende Leere vorherrschend. Sämtliche Lokalitäten und Geschäfte hatten geschlossen (bis aufs Klosterladl) und auch Publikumsverkehr hielt sich in Grenzen.

Als ich so auf mein Schiff in Richtung Gstadt gewartet habe, kam mir doch glatt der Geistesblitz, dass ich meine Glaskugel dabei hatte und gerade eine gute Gelegenheit war, diese mal auszupacken und noch etwas damit zu üben.

Ja ja, die Unaufmerksamkeit … Das mit dem Rucksack hat mich bei der Sichtung der Bilder auf dem PC schon wirklich geärgert. Aber … man lernt ja aus Fehlern… Ich hab den Rucksack nicht gesehen, weil ich so gegen das Licht fotografiert habe und ich so bepackt und eingepackt war, dass ich mich wenig mit meinem Umfeld beschäftigt habe.
Wie ist eure Meinung zu dem Bild?

Zurück in Gstadt ist dann auch endlich mein Stativ zum Einsatz gekommen. Den ganzen Tag hab ich das mit mir rumgeschleppt.. Jetzt war es an der Zeit, dass es benutzt wird. Auch hier merkte ich wieder, dass es an der Zeit wird das Kit-Objektiv abzulösen. Ich kann nämlich nur mit dem gute LZBs ansetzen, da der ND-Filter auf dem UWW unschöne Schatten wirft, da das Glas gewölbt ist.

Bei der Motivwahl in Gstadt bin ich wirklich eingeschossen. Ich mag diesen Punkt am Ufer. Heute hatte ich wunderschöne Pflastersteine am Ufer liegen, die mir später noch zu einem weiteren Geistesblitz verhelfen sollten.

Ich liebe die Stimmung, die der See in der Abenddämmerung aufkommen lässt. Ein Ort der Ruhe und Harmonie. Gerade im Winter, wenn man nur mit sich und ein paar Enten da sitzt und den Ausblick genießt

Ich war gerade am zusammenpacken, als mir mein Geistesblitz noch einmal ein Motiv bescheren sollte.
Die Steine, die Kugel und eine LZB… Also fing ich an zu basteln. Ich musste für die Kugel näher ran und näher an den Boden… das ging schlecht auf dem Stativ.

Irgendwie hab ich es geschafft, dass diese blöde Kugel nicht ins Wasser gerollt ist und meine Kamera auch nicht weggespült wurde. Die Problematik war jetzt nur den Fokus richtig einzustellen und das alles so im Bild ist, wie ich das gerne hätte und das auch noch gerade.

Natürlich hab ich es verkackt. Aber.. Die Steine sind scharf ^^ und das nicht gerade wenig.
Naja aus Fehlern lernt man und ich muss sagen, auch wenn ich den Fokus total verkackt habe, was mich auch tierisch ärgert, weil beim nächsten mal diese Steine bestimmt nicht da liegen werden, hat das Bild trotzdem eine gewisse Aussagekraft.

Was ist eure Meinung zu den „misslungenen“ Bildern?
Alle Bilder bekommt ihr natürlich in voller Auflösung auf https://www.flickr.com/photos/124110828@N02/

Die ersten Nachtbilder

Kalt … verdammt arsch kalt war es … aber Holla die Waldfee… 
Aber, was tut man nicht alles für ein Bild … zumal man das erste mal in der Dunkelheit unterwegs war und mich auch mal an Nachtaufnahmen versuchen konnte. 

Ich bin für euch mit einer anderen Fotografiekinderschuhträgerin den Alten Peter in München hochgeklettert um einen Blick auf den Münchner Christkindlmarkt von oben zu werfen. 

Die Pfarrkirche St. Peter, oder im Volksmund „Oida Bäda“ genannt ist die älteste Pfarrkirche Münchens und besitzt eine Aussichtsplattform, die für Besucher gegen 3 Euro und einiges eurer Atemluft geöffnet ist. Bis 1901 war die Turmwächterstube durch die Brandwache besetzt. Der Aufgang beträgt 306 Stufen. bis auf 56m Höhe. 

Die Aussicht von Oben ist einfach Sagenhaft. Hier schauen wir direkt auf den Viktualienmarkt. Rechts im Bild ist die Schrannenhalle.

Als wir endlich die 306 Stufen mit ein paar Pausen (aua Knie und benötigtes Sauerstoffzelt ^^)
erklommen hatten haben wir uns im kleinen Aufenthaltsraum erstmal entpackt und die Kameras in Bereitschaft versetzt. 
Ich hab mit dem Stativ gearbeitet, da ich mit LZB arbeiten wollte, damit ich die ISO nicht so hochballern muss. Blendensterne waren heute Abend mein Begehr. 

Das Problem an der ganzen Sache. Diese Plattform befindet ich auf dem Turmsims und ist ca. 1,20m breit?! Zusätzlich ist sie natürlich überall vergittert, damit es kein Unglück gibt. 

Also parkte ich mich mit meinem Stativ an einer Ecke und versuchte die Kamera so zu positionieren, dass ich einen guten Blickwinkel habe, aber auch keine Metallstreben im Bild habe. 
So habe ich mich erstmal ein bisschen am Viktualienmarkt versucht.

Probleme die ich nicht bedacht habe: Wind und Trittvibration. 
Dies habe ich vor allem bei den längeren Belichtungen gemerkt. 
Ich hab nämlich zu erst mit guten 20-30 Sekunden gearbeitet, bin aber dann sehr schnell wieder davon abgekommen, da die Vibrationen doch zu groß waren. 

Langsam um den Turm arbeitend kamen wir dann endlich  zum heißbegehrten Bild. Der Blick vom „Oiden Bäda“ auf den Christkindlmarkt vorm Rathaus mit Marienkapelle im Hintergrund. 
Hier war ich zum ersten mal froh das Sigma 10-20mm drauf gemacht zu haben, da ich so die Möglichkeit hatte auf 10mm das gesamte Stadtbild drauf zu bekommen. 

Der Blick vom „Alten Peter“ über München. Wir können bis nach Fröttmaning zum Stadion sehen, welches am Horizont rot aufleuchtet.

Trotz der geringeren ISO hatte ich durchaus mit Bildrauschen zu kämpfen, welches ich vor allem in der Nachbearbeitung zu spüren bekam. Ich hoffe, ich habe es zufriedenstellend entfernt. 

Ein weiteres Problem war dem UWW geschuldet. Der Lensflare, den ich kaum richtig rausgearbeitet bekommen habe. 

Vielleicht hat ja Jemand den einen oder anderen Tipp für mich, was mein Rauschproblem oder mein Lensflare Problem bearbeitet? Sei es in der Nachbearbeitung oder in der Produktion des Bildes. 😀

Aber trotzdem bin ich mit meinen ersten Nachtaufnahmen mit LZB durchaus zufrieden und freue mich auf weitere Touren mit meiner mit-Padawanin. 
Es macht Spaß sich beim Fotografieren auszutauschen und sich gegenseitig Hilfestellung zu geben. Zumal wir beide auch noch die selbe Kamera haben und uns in Sachen Objektiven und Einstellungen doch gut gegenseitig Hilfestellung und Tipps geben können. 

Der Moment…

…wenn du dein erstes selbstgeschossenes Bild im Großformat an deine Wand hängst… Erfüllt einen doch so ein bisschen mit Stolz, oder wie seht ihr das?

Wir haben uns dieses Jahr die ersten 3 Bilder auf Leinwand drucken lassen für uns selbst… Bisher habe ich immer Bilder verschenkt .. Mama hat was hängen, Oma hat was hängen… Jetzt habe ich selbst auch welche hängen 🙂

Das Chiemseebild hat 80×60 und die zwei anderen haben 60×40

Hergestellt habe ich sie bei MeinXXL.de zum Aktionspreis für 15-20 Euro erstanden.
Ich bin mit der Druckqualität wirklich sehr zufrieden.

Bis jetzt sind es nur drei Bilder.. weitere folgen auf jeden Fall. Nur erstmal müssen die auch Produziert werden. Die Vorweihnachtszeit ist für mich immer so Zeitraubend. Ich mach wirklich 3 Kreuze, wenn der ganze Spuk Silvester vorbei ist 🙂

Ein bisschen Sonnenschein

Heute habe ich die letzten Sonnenstrahlen genutzt und bin mit der Canon 80D, meinem Sigma EX 10-20mm und meinem Stativ den Ebersberger Aussichtsturm raufgeklettert…

Dieser Turm hat es echt in sich. Ich brauche auch jedes Mal ein Sauerstoffzelt für die Treppen und oben angekommen auch erstmal 2 Minuten Ruhe. Aber der Ausblick von dort oben ist natürlich ein Traum und bei Fön erst recht.

Auf dem Turm war es natürlich auch durchaus voll, so dass ich erstmal mit seltsamen Blicken beäugt wurde, was ich da denn jetzt alles auspacke. Aber was tut man nicht alles für ein Foto 😀

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Ich muss echt sagen, der Sensor der Cam hat schon Wumms. Die Farbpracht ist wirklich der Hammer. Natürlich hatte ich auch Wetterglück, auch wenn die Alpen im Dunst lagen.

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Für den restlichen Sonnenuntergang hätte ich mir gerne ein satteres Rot gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben.
Ich bin mit meiner Ausbeute durchaus zufrieden.

Am letzten Sonntag sind wir noch auf ne Runde in den Wildpark Poing gefahren und wir hatten Glück die letzte Flugshow der Saison mitnehmen zu können.

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Der Baba hat nämlich anscheinend meine Kamera hinter sich klicken hören und schenkte mir diesen bezaubernden Blick direkt in meine Richtung.

Selbst die Bärenbande war für ihre Verhältnisse noch richtig aktiv und trotteten in ihrem Gehege rum. Einer von ihnen sehnte sich aber wohl schon in den Winterschlaf.

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Mit dieser sehnsüchtigen Pose schicke ich euch nun die neue Woche. 😀

Verliebt in eine Kamera….

Nachdem ich gestern meine neue Eos 80D bekommen habe, habe ich heute gleich den Feiertag genutzt und bin ganz früh in den Tierpark Hellabrunn aufgebrochen.

Das Licht war zwar überhaupt nicht so, wie ich mir das gewünscht hatte, aber ich muss sagen, die 80D steckt das ziemlich gut weg.

Ich bin heute schon in Allerherrgottsfrühe aufgebrochen, weil ich wusste es ist Feiertag und es wird voll. Direkt zur Öffnung um 9 war ich da und habe die Ruhe genutzt.
Ich hab zwar gestern ein bisschen durch die Anleitung geklickt und gewuselt, aber ich bin eher so der „learning by doing“ Typ.
Die Kamera hat wahnsinnig viele Einstellungen und Untermenüs und Anzeigen und und und und und…
Ich werde mir glaube ich mal die Anleitung vornehmen und Thema für Thema abarbeiten ^^ Ich möchte ja die Kamera voll ausnutzen können… Ich geb ja nicht nur zum rumdrücken so viel Geld für das Teil aus ^^

Was ich allerdings sagen muss, das Geräusch welches der Auslöser von sich gibt und wenn Sensor und Spiegel miteinander arbeiten und harmonieren, das kann süchtig machen… Es klingt wahnsinnig stimmig… Ausserdem ist die 80D wesentlich leiser wie die 1300D, bei der ich immer das Gefühl hatte, als würde ich ne Schrotflinte abfeuern.
Am Gesamten Korpus merkt man, dass die Kamera wesentlich hochwertiger verarbeitet ist. Der Trageriemen ist breiter und das Gehäuse ist allgemein etwas schwerer.

So schnallte ich heute morgen mein Teleobjektiv (Canon 70-300mm f/4-5.6 EF IS USM) drauf und genoss meine Runde durch den Tierpark.

Dadurch, dass die Lichtverhältnisse, wie oben schon mal erwähnt, ziemlich bescheiden waren, musste ich mit der ISO extrem hochgehen. Habe draußen meistens mit 400-500 gearbeitet und drinnen sogar mit 1250 – 2000.

Ich bin einfach begeistert, was die 80D aus den Lichtverhältnissen raus holt ohne ins große Rauschen zu verfallen. Habe die Rauschunterdrückung auf standart gelassen und wollte das beim nächsten mal einfach mal durchprobieren, da es mehrere Einstellungen hierzu gibt.
Wie gesagt, ich entdecke die Kamera noch.


Ausserdem hatte ich heute wirklich viel Glück. Die Manul waren aktiv und auch die Polarfüchse konnte man bewundern. Mama Eisbär lag gemütlich auf einem Stein, während Töchterchen durchs Wasser tollte. Leider wollte sich das rote Pandababy nicht zeigen und die Faultiere lagen auch bloß in ihren Hängematten und machten ihrem Namen alle Ehre.

Aber ich bin doch mit meiner Fotoausbeute durchaus zufrieden und ich bin auch schon lange nicht mehr mit so vielen guten Fotos aus dem Tierpark gekommen.
Was Übung und eine neue Kamera doch ausmachen. Die neue Kamera hat wohl eher nochmal die Motivation mitgebracht, aber es ist schön zu sehen, wie man selbst seine Ergebnisse ständig verbessert. 😀

 

Noch mehr Fotos in höherer Auflösung wie immer auf Flickr.

Frohohohe Weihnacht überall ..

Was?
Die spinnt doch?!
Nein, ich spinne nicht.
Ich habe mir am Montag mein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk selbst gekauft und heute kam es per Post an.

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Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie ihr als 5 Jährige vorm Christbaum gestanden seid und unten drunter das Geschenk eurer Begierde, der Größte Wunsch, das Zentrum des Universums unterm Christbaum lag?

So ungefähr fühlte ich mich gerade, als ich mein Paket vom Mediamarkt aufgerissen hab =D

Jetzt sitze ich gerade ganz verzweifelt hier und warte, dass dieser DÖSELIGE AKKU endlich aufgeladen ist… ^^ Ich möchte zumindest schonmal mit dem Grundmenü klar kommen. Nebenher durchscrolle ich die Anleitung um schonmal eine grobe Vorstellung habe, wo ich was zu drücken habe.

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Alter… hat des ding viele Knöpfe ^^

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Ersatzakkus und Displayschutzfolie sind schon bestellt und werden die Tage eintreffen.

Morgen möchte ich dann den Feiertag ausnutzen und in den Tierpark aufbrechen… Es juckt schon ganz, ganz gewaltig in den Fingerchen. ^^

Königssee – Ein letzter schöner Herbsttag

Am Freitag habe ich noch einmal die Chance und das Wetter genutzt und habe mich aufgemacht zum Königssee. Ich wollte dies eigentlich schon viel, viel eher mal wieder machen, aber es bot sich aus verschiedenen Gründen letzten Freitag an und ich muss sagen, das Wetter war mir durchaus hold.

Das Berchtesgadener Land ist so Reich an Motiven.. ich müsste da eigentlich mal ne Woche Urlaub machen um wirklich einiges davon abdecken zu können. Gerade Maria Hilf und und verschiedenste Kapellchen, sowie Hintersee und verschiedenste andere Motive, die ich beim durch fahren erspäht habe.

Eigentlich ist das von uns aus alles in einem Tagesausflug machbar, aber leider brauche ich bestimmte Motive und Orte zu bestimmten Tageszeiten, welches vorraussetzt um 3 in der Früh aufzustehen … wogegen sich mein Körper doch irgendwie sträubt, zumal ich diese Touren dann doch eher alleine auf mich nehmen müsste, da mein Lebensgefährte nicht gerade der Mensch ist, der in der Früh zu sowas zu gebrauchen ist ^^ (Ich lieb dich trotzdem ^^)

Also tätigten wir letzten Freitag unseren Familienausflug und ich hatte NATÜRLICH meine Kamera mit ..  welch Zufall aber auch … ^^

Je weiter wir zum Königssee gekommen sind um so klarer wurde es und der Hochnebel verzog sich. Dies sollte auf dem See dann anders aussehen.

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(EXIFs: SIGMA 10-20 20mm f13 1/125 ISO100)

Eine dichte Nebelwand zog über den See weg. Was zu dieser Jahreszeit natürlich normal ist. Ja, die Uhrzeit auf der Uhr stimmt im übrigen ^^

Durch die dichte Nebelwand fuhren wir den See hinauf und durften auch auf dieser Fahrt wiedermal das tolle Flügelhornspiel an der Echowand belauschen. Ich bin davon ja jedesmal fasziniert und freue mich es zu hören.

Langsam den See hinauf lichtete Sich der Nebel auf eine Uferseite und als wir am Kesselanlegeplatz kurz ein paar Wanderer ziehen aussteigen ließen bot sich mir dieser Schnappschuss

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(EXIFs: Sigma 10-20 18mm f13 1/90 ISO 100)

die Ruhe und Stille auf dem See und der sich langsam lichtende Nebel. Bartholomä, das langsam aus dem Nebel auftauchte. Der See, der ganz am Ende weiterführte Richtung Salet. Es war ein wahnsinnig schöner Moment auf diesem kleinen Schiff.

Auf der Halbinsel von Bartholomä angekommen hatten gingen wir gemütlich unsere Runde (Eiskapelle haben wir leider nicht geschafft, aber die steht auch noch auf meiner laaaaaaaaaaaaaaaaangen Liste ^^) und kehrten auf einer fast leeren Insel in einen fast leeren Biergarten ein. Die Stimmung war so angenehm ruhig. Gar nicht zu vergleichen mit dem letzten Mal, als wir zur Hauptsaison hier waren.

Auf dem Rückweg von Bartholomä zurück nach Königssee (bis Salet fährt das Boot im Winterfahrplan nicht) konnte ich endlich den berühmten Schnappschuss machen ^^

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Bartholomä vor der typischen Herbstkulisse des Watzmanns. Vor allem, ohne dass 1200 Menschen vor dieser Kirche rumrennen. Dies ist ja immer das Hauptproblem. Macht mal ein Foto von etwas, wenn Horden von Menschen sich auf 2m² Fläche befinden.

Mit dem Auto auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher in die Ramsau um das nächste Motiv auf meiner Liste abzuhaken: St. Sebastian.
Diese Kirche ist ja nun mal DAS Postkartenmotiv im Berchtesgadener Land. Weil uns noch etwas Zeit blieb und der Hochnebel sich noch nicht ganz vor den Himmel gesetzt hat, habe ich mein Glück versucht.

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(EXIFs: Sigma 10-20 20mm f4,5 1/250 ISO 100)

ganz zufrieden bin ich nicht. Die Webseiten Komprimierung ist zudem auch noch echt schlecht. (Bitte schaut euch doch die Bilder auf FLICKR an, damit ihr die volle Auflösung genießen könnt!)

Aber ich weiß jetzt schon mal wo ich hin muss, wenn ich das nächste mal runter fahr.

Urlaub Leutasch 2018 – Ein kleiner Weg durch die Kindheit

Guten Morgen liebe Gemeinde,

jetzt, nachdem es gestern endlich mal etwas abgekühlt hat, habe ich mich aufraffen können, die letzten Bilder zu bearbeiten.
Hat ja auch lang genug gedauert. Eigentlich wollten wir ja diese Woche auch noch einiges unternehmen, aber die etwas erhöhte Außentemperatur hat uns da gehörig einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Dank der schönen Abkühlung am Donnerstag Abend konnte ich nun denn endlich die Bilder fertig bearbeiten. Bei weitem noch nicht alle, aber schon mal so viele, dass es für einen Blogbeitrag reicht.

Wie ihr ja vielleicht schon gewusst habt, haben wir eine Woche Urlaub in der Leutasch in Tirol gemacht. Mit der Leutasch verbinde ich selbst einen großen Teil Kindheit, da wir dort in den frühen 90ern jedes Jahr 3 Wochen im Urlaub waren und wir somit mit den Einheimischen auch sehr gut bekannt waren und uns dort natürlich auch aus kannten. Wir Kinder konnten eigentlich unbeaufsichtigt durch den gesamten Ort laufen, wie Daheim eben auch. Wir wussten wo alles war und wie wir heim kamen. Gegen Ende der 90er tat sich allerdings schon ein Umbruch dort auf. Die Welt wurde für Fernreisen immer offener und die Leutasch bekam andere Oberherren. Viele Stammgäste kamen nicht mehr, weil sie entweder zu alt wurden oder den Rest der Welt für sich entdeckten. Wir selbst kamen auch nicht mehr aus verschiedenen Umständen die sich ergaben. Ich selbst war zuletzt glaube ich 2002 für einen Tagesausflug mal kurz im Dorf. Also auch schon ein paar Tage her. 😉

Die Leutasch bietet sich sehr gut als Ausflugsstartpunkt an. Von dort aus ist man schnell wieder in Deutschland und im ganzen garmischer Gebiet, sowie in Innsbruck und im Ötztal. (Wenn man ein Auto hat, das den Zirler Berg bewältigt, aber dazu später mehr ^^)

Ich konnte uns eine kleine Ferienwohnung im „Haus Katrin“ organisieren. Dort haben wir schon in den 90ern unsere Wohnung gehabt und durch einen kleinen Zufall haben wir sogar genau unsere alte Ferienwohnung bekommen.
Beim betreten des Hauses kam ich mir schlagartig in die Kindheit zurückversetzt. Hier hatte sich NICHTS geändert. Der selbe Flur, die selben Bilder, sogar der selbe, vertraute Geruch, kein schlechter Geruch.. eher wirklich, so wie man es halt erwartet hatte, wohlig, vertraut, heimelig.
Die Vermieterin und ich wir hatten natürlich erstmal einiges zu erzählen, zumal sie mich ja zuletzt als 10 jähriges Gör gesehen hat.
Die Wohnung war etwas umgebaut worden aber trotzdem war es für mich direkt alles vertraut. Auch die extrem laute Backofenuhr sowie der kleine Mini-Blumen-Handtuchhalter im Bad. Alles wie gehabt. ^^

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Zuersteinmal sind wir fix einkaufen gefahren um alles fürs Frühstück zu holen (außer die Frischen Zeilen, die gibts morgens vom Bäcker 😉 )
und dann haben wir den Ort erkundet. Ich wollte natürlich wissen, was sich alles geändert hat. Ich war ein bisschen erschrocken. Vieles war noch so wie es war. Natürlich. Aber einiges hatte zu. Ob jetzt nur über den Sommer und ob es dann für die Ski-Saison wieder eröffnet, war mir nicht klar. Aber der blühende Urlaubsort, wie ich ihn in Erinnerung hatte, war es leider nicht mehr.
Abends hatten wir dann das Highlight für mich. Durch Zufall war meine alte Ferienfreundin, mit der ich schon vor 20 Jahren immer gleichzeitig dort war, auch dort auf Urlaub und natürlich haben wir diese Gelegenheit genutzt und uns zum Essen getroffen. Der Funke sprang sofort über und unsere Männer verstanden sich auch miteinander 😀 Besser kann’s ja gar nicht laufen.

Der nächste Tag führte uns in Richtung Seefeld.
Seefeld baut gerade für die Alpin-WM 2019 einmal den ganzen Ort von Links nach Rechts um. Ärgerlich und nervig, weil man von einer Baustelle in die Nächste fährt und von einer Umleitung in die Andere. Aber irgendwie haben wir unser Ziel dann doch erreicht und ENDLICH konnte ein Kindheitsmysterium gelöst werden.

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Diesen Ausblick kenne ich nun schon seit Jahrzehnten und als Kind fragte ich mich immer, was das Gebäude auf dem Rechten Berg nach dem geschlängelten Hang ist. Hier leider nur ganz klein zu sehen, steht ein schräges, weißes Gebäude und es plagte mich als Kind die Frage, was dieses war.
Dieses Jahr sollte ich es herausfinden.
Es ist die Rosshütte links und die Härmelekopfbahn rechts. und die Gondel fährt einmal quer über diese Schlucht ^^
Zur Rosshütte hoch sind wir gemütlich mit der Zahnradbahn (da oben ist natürlich auch komplett Baustelle und der Panoramaweg ist natürlich auch gesperrt, weil wegen WM 2019 und so -.-) und von dort aus sind wir dann mit der Gondelbahn zum Härmelkopf rüber. Hier oben wurden die Temperaturen auch direkt angenehmer und ein toller Blick über Seefeld und das Leutaschtal tat sich auf.

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Rechts unten der kleine See ist der Kaltwassersee. Hier hätten wir aufsteigen können zum Härmelekopf selbst, dieses haben wir aber wohlweißlich unterlassen, da wir selbst nicht die trainiertesten sind und uns die derzeitigen Werte auch noch extrem aufs Asthma schlugen und als ungeübte Wanderer werde ich nicht anfangen wild auf irgendwelchen Gipfeln rumzukraxeln (zumal wir Ausnahmsweise an dem Tag keine Wanderschuhe anhatten, weil diese Bergfahrt eigentlich nicht geplant war). Dies sollten andere Urlauber zwar auch mal beherzigen und aufhören mit Schläppchen und dünnen Sneakern wie Chucks und co. da rum zu turnen.

Mit einem wahnsinnig tollen Ausblick belohnt fuhren wir wieder zurück zur Rosshütte und dort griff ich die Gelegenheit beim Schopf und pirschte mich an die friedlich weidende Kuhherde.  Sie sind Touristen eh gewohnt und ich ging mit ordentlich Respekt auf die Dame meiner Wahl zu. Sie ließ mich sogar gewähren, nachdem ich sie vorsichtig angefangen habe auf der Stirn zu schubbeln, fing sie an mich als Salzleckstein zu missbrauchen und schwupps hatte sie den kompletten Unterarm im Mund und knabbste genüsslich darauf rum. Gut, dass ich immer Babyfeuchttücher im Rucksack habe ^^

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Wieder unten angekommen striffen wir noch etwas durch Seefeld und sind dann aufgebrochen um noch Innsbruck zu erkunden. Innsbruck ist wie jede andere Touristenhochburg auch. Voll, überlaufen und warm.
Verschwitzt und müde von der Wärme gingen wir gemütlich zurück zum Auto und ich steuerte und wieder zielsicher Richtung Leutasch. Natürlich wieder den Zirler Berg hoch. Dieser Berg ist mit 16% Steigung über mehrere Kilometer eine Herausforderung für jeden Kleinwagen. Aber stetig kletternd zog er sich eifrig mit 45-50km/h den Berg hinauf. Ich war durchaus stolz auf meine Möhre ^^

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Der nächste Tag führte uns auf die Deutsche Seite. Wir fuhren Richtung Garmisch und Eibsee. Heute auch mit richtigem Schuhwerk (zumindest im Kofferraum^^)
Erst haben wir ein bisschen Garmisch und Partenkirchen erkundet und dann sind wir gut hoffend (der Himmel sah nämlich nicht so aus) in Richtung Eibsee aufgebrochen. Dort stellten wir uns auf einen der Großparkplätze für die Zugspitze (Die neue Zugspitzbahn beginnt ja direkt dort) und schnappten uns die Wanderschuhe. Gemütlich brachen wir auf über einen ganz angenehmen und gut ausgebauten Spazierweg ca. 7,5km rund um den Eibsee. Zwischendurch wurden wir mit atemberaubenden Ausblicken auf die Zugspitze belohnt.

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(wenn ihr euch die Bilder auf FLICKR anschaut, dann werdet ihr in der besseren Qualität die gesamte Imposanz dieses Bergmassivs genießen können)

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Abends wurden wir dann doch noch von einem Gewitter gestriffen, dieses kam aber nicht über Garmisch hinaus. Wir haben eigentlich nur die Blitze gesehen.

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Der Freitag führte uns noch ganz früh in die Leutascher Geisterklamm. Gut, dass wir so früh waren, denn als wir uns schon wieder auf dem Rückweg befanden, wurden wir von den Touristenmassen erschlagen. Die Klamm gab es so noch nicht, als wir in den 90ern dort im Urlaub waren und wir hatten Glück, dass die Klamm nach den schweren Unwettern die im Vorfeld in Mittenwald herrschten, schon wieder geöffnet war, denn die Partnachklamm war bis letzten Montag noch geschlossen.

Vom Parkplatz Leutasch aus, geht man gemütlich zum Anfang des Klammsteigs. Empfangen wird man vom Klammgeist, der uns auf ein paar Tafeln in geringen Abständen seine Sage näherbringt. Lieb gestaltet und sehr Familienfreundlich.
Den ganzen Klammweg entlang sind kleine Stationen aufgebaut, an denen gelauscht und gelesen werden kann, was diese Klamm zu dem Macht was sie ist: Ein Naturwahrzeichen. Woher kommt das Gestein, wie klingt die Klamm, warum ist die Klamm so , wie sie ist. Über einen gut gesicherten Metallsteg klettern wir am Klammrand

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Das Atemberaubendste war natürlich der Wasserfallsteig. Der befindet sich am Mittenwalder Eingang in die Klamm und kostet 3 Euro Eintritt. Dieser ist auch im Winter absolut nicht begehbar.

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Zurück sind wir dann wieder hinaufgestiegen zum Gasthaus Gletscherschliff und sind dann, nicht den großen Rundweg, sondern nochmal über den Metallsteg. Insgesamt war es ein tolles Erlebnis und im nächsten Jahr werden wir uns auf jeden Fall die Partnach- oder Höllentalklamm vornehmen.

An dieser Stelle muss ich auch noch ein ganz großes Dankeschön an den Tourismusverband Alpenwelt Karwendel aussprechen.
Am Mittenwalder Klammkiosk gab es nämlich einen kleinen Plüschklammgeist zu kaufen, den ich mir dort noch nicht mitgenommen hatte, weil ich dachte is ja kein Problem, holste dir in Leutasch. Pustekuchen. Die Leutascher wissen ja noch nicht mal, dass es son Ding gibt.

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Etwas bedröppelt habe ich nämlich den Tourismusverband bei Facebook angeschrieben und die haben sich Postwendend an die Kioskbesitzer in Mittenwald gewandt und haben alle Hebel in Bewegung gesetzt mir so einen Klammgeist zu kommen zu lassen.

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So .. das ist jetzt aber lang geworden.
Ich lade euch jetzt noch Fix die Bilder auf FLICKR hoch und dann genießen wir unseren letzten Urlaubstag. 🙂

Blutmondfinsternis 2018

Natürlich war ich auch beim Großereignis Blutmondfinsternis 2018 dabei und habe mal geschaut, was ich daraus machen kann.
Es war meine erste Erfahrung mit der Nachthimmelfotografie aber es hat geklappt. Natürlich merke ich, dass meine Kamera noch nicht das Non-plus-Ultra ist und dass mir leider noch die passenden Blendenstärken fehlen. Mit 3,5er Blende was ich maximal bieten kann ist das natürlich nicht der Idealfall. Beim Teleobjektiv ist es ja voll ausgefahren nochmal schlimmer. Blende 5.6.

Mondfinsternis27072018-079l

EXIF: 97mm f5.6 0.7sec 6400ISO

Mondfinsternis27072018-051l

EXIF 300mm f5.6 1sec 3200ISO
Aber ich denke ich konnte ein bisschen was daraus zaubern. Zwar nichts Atemberaubendes aber ich kann sagen, dieses Abzeichen hab ich erfüllt ^^

 

Urlaub, Urlaub, Urlaub,…

Guten Tag liebe Gemeinde 😀
Ihr hört richtig. wir haben Urlaub. Natürlich in den heißesten Wochen des Jahres, was uns eigentlich gar nicht soooo recht ist. Schönes Wetter ok, aber so warm ist dann doch etwas zuuuuu gut gemeint. Aber wir wollen uns ja nicht beschweren.

die erste Woche haben wir jetzt mit meinem Schwiegervater und seiner Frau verbracht und haben ein bisschen die Gegend unsicher gemacht.

Montags im Wildpark Poing, Dienstags am Tegernsee und Donnerstag im Raritätenzoo Ebbs. Ganz entspannt und ohne Stress….

Jetzt heißt es natürlich auch sich zur Bildbearbeitung aufraffen zu müssen. Wenn man allerdings schon im sitzen schwitzt, ist das durchaus schwierig.
Aber ihr werdet auf jeden Fall noch was von mir hören 🙂
Damit ihr aber auch was zum Gucken habt, lade ich euch natürlich die bisher bearbeiteten Bilder hoch 🙂

Eine schweißfreie Zeit und bis die Tage 🙂