Unternehmungen 2018

Das Jahr hat angefangen und ich hab den passenden Fotospot für mein „Projekt“ noch nicht gefunden, da mir a) die Zeit gefehlt hat, weil mein Kollege im Urlaub ist und ich die Schafe diese Woche allein gehütet habe und b) weil mir diese Woche wirklich die Motivation und die Energie gefehlt hat mich großartig anderweitig zu betätigen.

Aber dafür habe mir mal Gedanken gemacht, was man dieses Jahr so alles anfahren könnte. Zumal ich Abwechslung zum Fotografieren brauche und mein Lebensgefährte seine nähere Umgebung ja auch mal kennenlernen muss.

Unsere Standarts werden natürlich mal wieder der Tierpark Hellabrunn und der Wildpark Poing sein. Da wir hier wirklich ums Eck wohnen, sind das meine Standartausflugsziele, die ich aber beide wahnsinnig gerne anfahre.

Dann hat mich eine Arbeitskollegin auf den Raritätenzoo in Ebbs i. Tirol aufmerksam gemacht.
Ebbs kenne ich vom unzähligen durchfahren des auf der B171 die quer durchs Land führt. Aber im Raritätenzoo waren wir nochnie. Immer nur im Alpenzoo Innsbruck. Zu dem ich später noch kommen werde 😀
Wir fahren dort ca eine Stunde mit dem Auto hin und brauchen noch nicht mal ein Pickerl, weil wir direkt vor der Grenze von der Autobahn fahren können.

Dieses Jahr wird bestimmt auch nochmal die Kampenwand auf dem Programm stehen. Vielleicht schaffen wir es dieses mal ein bisschen weiter oben lang zu laufen und kommen vielleicht auch mal zur Kapelle durch 🙂
Desweiteren haben wir auf unserer Liste den Wendelstein.
Beides ist natürlich nur bei gutem Wetter zu machen.

Ein Etwas weiterer Ausflug wird der Tiergarten Nürnberg. 
Hier bin ich noch am Überlegen ob wir nicht mit dem Bayernticket hochfahren sollten, da die A9 doch immer eine Herausforderung ist. Allerdings können wir mit dem bayernticket erst ab 9 Uhr fahren und dann sind wir erst um 12 in Nürnberg.
Ich muss das wirklich nochmal genau durchdenken, wie es sinnvoll ist.

Mitte des Jahres wollen wir uns gerne ein verlängertes Wochenende in der Leutasch gönnen. In der Leutasch habe ich jedes Jahr drei Wochen Sommerurlaub verbracht und bin praktisch in Weidach mit aufgewachsen und kenne fast jeden Winkel. Es wird spannend nach so langer Zeit zu sehen was sich verändert hat und wie sich das alles entwickelt hat.
Von dort aus haben wir Einige Ziele, die wir anfahren können, so dass ein Wochenende eigentlich gar nicht reicht.
Wir haben Innsbruck, den Alpenzoo Innsbruck, Telfs, Seefeld, die Leutaschklamm, die Partnachklamm, Garmisch mit seiner Skisprungschanze, die Zugspitze,… ich glaube ich kann damit einen 4 Wöchigen Urlaub füllen. Von der Leutasch aus kommt man super einmal quer durchs Bundesland und hat die Möglichkeit über die 171 Mautfrei quer durch zu fahren und links und rechts in die Täler abzubiegen. Alpbach (wo wir auf Klassenfahrt waren), das Zillertal, Stubai,… Ich glaube da reicht ein Wochenende nicht für *lach*
Alleine schon die Strecke dahin führt uns am wunderschönen Walchensee und Kochelsee vorbei.
Unser Glück ist, dass wir vieles was auf unserer Landesseite liegt auch als Tagestour von Daheim aus fahren können.

Vielleicht schaffen wir es auch nochmal zum Königssee. Da ist halt auch immer das frühe fahren sehr wichtig und vielleicht nicht zur Hauptsaison, auch wenn es dort immer voll ist.

Welche Spontantrips es geben wird, weiß ich noch nicht. Wir haben ja rundrum im gesamten Chiemgau und Berchtesgardener Land viele wunderschöne Wanderwege und Geocaches noch und nöcher. Ich denke da wird einiges dabei sein 😀

Frohes Neues – Lasst uns was beginnen.

Ein Frohes neues Jahr wünsche ich euch erst einmal.

Es war etwas ruhig hier, dies möchte ich aber jetzt wieder ändern.
Der Einzelhandel verlangt einem in der Vorweihnachtszeit wirklich alles ab und da bleibt leider nicht viel Zeit für vieles anderes.

Die einzige Zeit die wir uns gönnen ist immer eine Woche über den 1. Dezember. In dieser nutzen wir die Zeit und hoffentlich auch immer das Wetter und tingeln über die Weihnachtsmärkte, backen und entspannen uns nochmal für den Endspurt.

In dieser Zeit waren wir dieses mal auf dem Salzburger Christkindlmarkt und auf dem Christkindlmarkt auf der Fraueninsel.
Beides wunderschöne Märkte. In Salzburg hatten wir wirklich Glück, dass wir ganz zu Anfang und unter der Woche waren und konnten somit einen wunderbar leeren Markt genießen. Salzburg ist wirklich wunderschön geschmückt und die kleinen engen Gassen wirken gleich noch viel einladender und uriger.

Der Christkindlmarkt auf der Fraueninsel war leider das krasseste Gegenteil dazu.
Wir wussten zwar, dass es voll werden würde, aber dass auf so ein kleines Inselchen so viele Menschen draufpassen, … , dagegen ist die Hauptsaison im Sommer ja ein entspannter Urlaub.

Gestartet sind wir von Prien aus, da auch Prien eine schöne kleine Innenstadt hat und gute Anbindungen hat.
Am Fährhafen von Prien traf uns schon der erste Schlag. Schlangen über Schlangen an den Kassen.
Es müssen glaube ich alle Fähren, die die Flotte zu bieten hat im Einsatz gewesen sein. Von der kleinen 30 Personen bis zur 1100 Personen Fähre war alles vertreten. Schaufelraddampfer, Elektroboote. Alles.

Auf der Insel selbst, wenn man endlich mal in ein Boot gekommen ist und es auch von diesem wieder runter geschafft hat, konnte man leider von der liebevoll geschmückten Insel nichts wahrnehmen. Es war einfach nur ein Menschenauflauf gepaart mit Kinderwagen und Hunden. Sich was warmes zu trinken holen war relativ unmöglich, da alles restlos überlaufen war. Auf die Idee zu kommen sich in den Inselwirt oder des Klosterbräu zu setzen war wahnwitzig.

So streiften wir langsam aber sicher wieder zur Fährablegestelle und warteten etwas über eine Stunde um endlich auf ein Schiff zurück zu kommen. Es war bitterkalt weil der Ostwind die Insel fest im Griff hatte.
Interessant war die wartemoral von einigen Besuchern. So wurde sich einfach seitlich an wartenden vorbeigschlichen oder unter Absperrbändern durchgeschmuggelt. Meistens waren dies die alten Leute. So mittendrin wären Ordner und Aufsichtspersonal echt nicht falsch gewesen.

Ich muss leider wirklich sagen, dass wir sicher zum ersten und zum letzten Mal auf der Fraueninsel zum Weihnachtsmarkt waren 😦

Für dieses Jahr überlege ich gerade an einem 52-Wochen-Projekt.
Nichts besonderes aber halt die Gelegenheit einmal in der Woche die Kamera in die Hand zu nehmen.
Ich möchte gerne ein Bild in der Woche machen, immer von der selben Position.
Mein Problem: Die Position fehlt mir noch. Ich hoffe, dass ich diese im Laufe der Woche finde.
Entweder ich kraxl einmal die Woche auf den Ebersberger Aussichtsturm oder ich fahre eine größere Runde nach Hause und fotografiere vom Heimweg aus.
Ich denke ich werde, diese Woche beide Positionen mal anfahren und dann beschließen welche mir besser gefällt.
Das Problem ist, dass es zügig gehen muss, daher vermute ich, dass der Aussichtsturm eher verlieren wird. Aber ich lasse dann den Blick und das Motiv entscheiden 🙂

Ansonsten forsche ich immernoch nach Objektiven.

Mein neues Canon EF 70-300mm ist gestern eingetroffen und ich freue mich es nach meinem Geburtstag ausreichend im Wildpark und im Tierpark Hellabrunn testen zu dürfen 🙂
Jetzt fehlt mir nur noch ein neues Weitwinkel. Eigentlich hänge ich beim Tamron 24-70mm F2.8
Es hat eine Top Offenblende und ist eigentlich ein schönes „immerdrauf“ Objektiv.
Ich habe nur angst, dass der 1.6er Cropfaktor (Ich fotografiere ja immernoch mit meiner Eos1300D) mir die Brennweite zu stark einschränkt.
Der 1.6er Faktor ist natürlich für das Tele Ideal und ich denke ich werde, sollte ich später mal mit 2 Bodys arbeiten diesen auch fürs Tele behalten.
In der reinen Landschaftsfotografie weiß ich nicht ob ich nicht lieber auf ein anderes Objektiv schwenken soll oder mir evtl auch das 10-18mm von Canon holen soll. Wobei das 10-18mm mit seinen ca. 260€ wirklich nicht „teuer“ ist.

Da diese Dinger ja immer so teuer sind muss das ganze schon gut überlegt sein.

Schottland 2017 ist hochgeladen :)

Soeben habe ich den Urlaubsbericht von Schottland abgeschlossen und komplett geuploadet. Die letzten Bilder laden gerade bei Flickr hoch und ich hoffe ich habe an alles gedacht.

Tippfehler dürft ihr gerne behalten und eine Grammatikalische Schönheit ist dieses bestimmt auch nicht. Ich glaube es ist schon ewig her, dass ich so viel zusammenhängenden Text geschrieben habe. *lach*

Kurz zum Aufbau:

Auf der Startseite, wenn ihr direkt Schottland 2017 anklickt bekommt ihr einen Überblick über die komplette Reise mit allen Kilometern und den wichtigsten Internetseiten.

Auf den Seiten der einzelnen Tage habe ich immer eine kleine Interaktive Map gepackt, in die ich auch Informationen zu Streckenteilen oder den besichtigten Orten geschrieben habe. Also klickt euch ruhig mal durch 🙂
Die Fotos von den Seiten findet ihr in guter Qualität auf Flickr.

Ich hoffe euch gefällt es und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
Vielleicht könnt ihr ja die eine oder andere Info gebrauchen 🙂04102017-002w

Wieder zu Hause.

Wir sind von unserem Schottland-Trip heimgekehrt und solangsam ist die Wäsche gewaschen und es pendelt sich alles wieder ein. Bis Montag haben wir noch Urlaub und den genießen wir noch um uns zu entspannen.
Derweil habe ich schon die ersten zwei Urlaubgstage gebloggt.

Ihr findet sie im Thema Schottland2017 als Unterseiten.

Die Fotos findet ihr auf FLICKR

Viel Spaß beim lesen 🙂

Beruf: „Hobbyfotograf“

Was mir immer wieder negativ ins Auge sticht, sind diese sogenannten „Hobbyfotografen“ die auf biegen und brechen versuchen, mit ihren Bildern geld zu machen.

Der Markt ist so überannt mit „Fotografen“, so dass es eh schwer ist, in dieser Branche wirklich Hauptberuflich Geld zu machen.
Gerade in den Facebookgruppen fällt es mir immer wieder, zuweilen auch negativ auf.

Grundlegend: Fotos werden gemacht um angesehen zu werden, sei es von einem selbst, Freunden, Verwandten oder auch einer Internetcommunity.
Ich freue mich ja auch, wenn ich ein gutes Foto mache und es gerne jemanden zeige. Natürlich freue ich mich auch über ausgesprochenes Lob 😉

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Auf mein Bild von der Fraueninsel habe ich inzwischen fast 6000 Klicks.. klar bin ich da stolz drauf. Ein Like bei FB ein Herz bei Flickr, das macht spaß und motiviert. So soll es auch sein.

Aber schimpfe ich mich deswegen beruflich „Fotograf“
Ich vermeide es auch Wasserzeichen in meinen Aufnahmen zu verwenden, da ich einerseits finde, dass es sie kaputt macht und andererseits haut sich jeder so einen Schriftzug ins Bild „weil es professionell wirkt“…

Letztens bei FB:
Total mieses Foto … also wirklich .. Anfängerfoto sondergleichen .. Egal .. meine waren auch nicht besser ^^ Jeder hat mal klein angefangen und jeder muss sich an seine Kamera und sein Equip rantasten und ausprobieren. Ich hab auf meiner Canon schon gute 3500 Auslösungen, einfach weil ich noch sehr viel Schrott produziere und gerne auch mal das gleiche Motiv mit anderen Einstellungen aufnehme um zu sehen, was sich verändert und wie es sich auswirkt bzw ich am PC vielleicht doch finde, dass es so schöner, besser, schärfer, farbenfroher, (nicht dass man das ja nicht alles noch mit Lightroom und PC rausholen könnte ^^) ist, sondern um es einfach auch direkt zu vergleichen.
Aber dieser junge Mann postete nun dieses besagt Bild, frug nach Anfängertipps, er hat seine Kamera jetzt 1 Woche und wie man denn was wo einstellen würde.
Das Kuriose: Auf diesem wirklich schlechten Anfängerbild von diesem jungen Mann, der seine Kamera seit einer Woche hatte, prangte ein Wasserzeichen. „… Photographies“
Nicht einfach nur ein Name, wie ich das schonmal mache, wenn ich ein Bild einschicke, zur Veröffentlichung (z.B. MeinChiemgau.. etc.) nein.. Ein aufwändiges Geschnörkel mit Logo und co.
Bevor man sich Gedanken über sein Wasserzeichen macht, sollte man vielleicht erstmal  grundlegende Fotografische Wissensdefizite ausgleichen.

Gerne werden bei FB auch Fotografische Dienstleistungen erfragt..

„ich darf nächste woche zum ersten mal eine Hochzeit fotografieren, ich habe noch nie Menschen fotografiert, wie stelle ich meine Kamera ein und  wie viel Geld kann ich pro Stunde verlangen?“

Ähm .. eine Hochzeit Fotografieren ja … alles schön und gut.. Habe ich für Schwiegervater auch und gerne getan und hat mir Spaß gemacht.
Vor allem konnte ich mich so wirklich mal an Menschen erproben, ausserdem habe ich natürlich nichts dafür verlangt und ich habe ganz klar gesagt, als ich gefragt worden bin dies zu tun, dass das niemals professionelle Fotos werden. Für sowas müssten sie einen Fotografen engagieren und bezahlen.

Ich kann doch kein Geld für etwas verlangen, was ich vorher noch nie Aktiv und mit vorzeigbaren Ergebnissen gemacht habe.

Eine Fotografin stellte ein paar Hochzeitsbilder von einem Paar online, welches wirklich kein einfaches Fotomotiv stellte. Sie größer und etwas fülliger, er klein und etwas gedrungen.
Das soll aber nicht das Problem des Paares sein, Sie wollen ihren Tag genießen und sich an den Hochzeitsfotos erfreuen, wenn sie sie Wochen später endlich bekommen.
Leider waren die Fotos alle so unvorteilhaft bzw schlecht von der Fotografin platziert, dass ich mich, wenn ich der zahlende Kunde gewesen wäre, geweigert hätte auch nur einen cent dafür zu bezahlen.

Solche Shootings, gerade Hochzeitsshootings und -fotos sind so einmalig, die kann man nicht nachholen oder nachfotografieren, weil nur an dem Tag das Paar diesen Zauber ausstrahlt, den es auf den Bildern wiedergeben soll. Das kann man später nicht nochmal nachstellen bzw. nur schwerlich.

Der nächste Kandidat stellte Bilder von einem Shooting ein mit dem Thema „Bad Girl“ ..
Alter Verwalter … ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke.
Die arme Frau war im Look von Harley Quinn geschminkt und angezogen, was leider ihrem Typ und ihrem Alter null entsprach. Ich selbst habe es nicht so drunter geschrieben, aber ich wollte gerne mit dem Bild zur Polizei gehen um die Dame vor ihrem Zuhälter oder ihrem Drogendealer beschützen zu lassen.
Ich denke, dass mit dem richtigen Make up, dem richtigen Licht und den richtigen Posen, da noch gut was rauszuholen gewesen wäre, aber es war echt gruselig.
Das muss ich doch als „Fotograf“ der Shootings mit Menschen „beruflich“ macht, bzw. es so vorgibt, sehen.

In meinem Bekannten- und Freundeskreis habe ich immer ganz klar gesagt ich mache keine professionellen Fotos von Feiern, Veranstaltungen etc. Mal ein paar Schnappschüsse, mal ein Foto für FB .. mehr auch nicht.
Zumal finde ich shootings mit gestellten Motiven SUPER LANGWEILIG. Ich mag sowas auf Urlaubsfotos schon nicht, deswegen sind wir nie auf welchen drauf ^^
(ich rede jetzt nicht von Spontan-lustigen Fotos sondern von wirklich gestellten Sachen)

Ich will mich jetzt auch nicht als Ultra-fotografin hinstellen, die alles voll „gecheckt“ hat .. es ist nur einfach schade, wie die wirklich guten Fotografen und der Beruf von solchen „mitbewerbern“ in den Sand gezogen wird. Hobby sollte Hobby bleiben, super wenn man sich damit ein paar Euronen dazuverdienen kann, in dem man im kleineren Kreise mal eine Hochzeit begleitet oder ein Bild für ein bisschen Geld verkaufen kann.
Aber was sich da alles FOTOGRAF schimpft und so das Vertrauen des zahlenden Kunden mindert nimmt leider stark überhand.

Vorbereitungen .. endlich ^^

So langsam wirds ernst bei uns im Haus und wir müssen uns nun wirklich mit großen Schritten auf unseren wunderschönen Schottlandurlaub vorbereiten.

Solangsam sind wir komplett ausgestattet, so dass es ruhig Hunde und Katzen regnen kann, wenn wir da ankommen .. Was ich natürlich nicht hoffe, da ich mich doch über den einen oder anderen Schnappschuss freuen würde 😉

Unsere Reiseunterlagen mit den Unterkünften und den Flugtickets sind angekommen und die denke ich wichtigsten Fragen sind geklärt. ^^ Leider ist mir auf Google beim Aktualisieren der Route irgendwie eine Tour zerschossen worden. Da muss ich gleich mal schauen, dass ich das wieder repariert bekomme.
Die Überfahrt von Mallaig nach Armadale ist auch schon gebucht, so dass wir definitiv einen Platz auf der Fähre haben.
Ich bin ja gespannt wie’n Flitzebogen, ob das alles so hinhaut, wie ich das geplant habe. Ich hab‘ ein bisschen Angst, wegen der Fähre und ob wir das schaffen, aber rein Theoretisch, … sollte das drin sein. Mein Problem: Um kurz nach Elf fährt am Glenfinnan Viaduct der historische Dampfzug vorbei und, das würde ich schon gerne auf einem Foto festhalten 😉

Den heutigen Tag habe ich dazu genutzt meinen Rucksack vorzubereiten. Ich möchte das ganze Kameraequip gerne bei mir haben, statt im Koffer. Das wird zwar während der Sicherheitskontrolle absolut Umständlich, aber die Cam und das Zubehör im Koffer ist mir zu riskant.

Groß gewachsen ist mein Equip noch nicht. Es sind Makroringe hinzugekommen, ein Pol-Filter von GOBE und ein ND-1000 Filter von Haida für den variablen einsatz der Filter hat mir der Stiefvater von meinem Holden seine Gewindeaufsätze vermacht, falls ich doch mal ein Objektiv mit einem größeren Gewinde habe, damit ich mir nicht sofort neue Filter kaufen muss.
Ich gehe zwar nicht davon aus, dass ich die Makro ringe brauche, aber mal sehen, was das Wetter und die Natur in Schottland zu bereit halten.
Das Stativ und die Decke, werden definitiv im Koffer landen .. müssen… da ich nicht glaube, dass die Airline mir das in der Kabine durchgehen lassen wird.
Ich hab‘ ja nur so panik, dass ein Koffer falsch ankommt, oder verloren geht ^^
Aber wir wollen ja den Teufel nicht an die Wand malen.

Jetzt gerade läd noch das ganze Akkugedöns auf, womit ich gleich mal den Reisewürfel testen konnte, dass er auch wirklich funktioniert.

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ganz schön viel „gecharche“

Kleidungstechnisch werden wir uns auf jeden Fall auf Regen, Wind und allgemeinen Herbst einstellen. Das heißt jetzt also vorher noch Schuhe und Jacken nachimprägnieren und die dickeren Pullis rauskramen. Zum Glück haben wir pro Person 23kg Freigepäck 😉

Der Frühe Vogel ;)

Gestern habe ich es tatsächlich geschafft mich weit vor Sonnenaufgang aus dem Bett zu Mühen. Um 3:45 klingelte mein Wecker, was natürlich dem knurrenden Etwas neben mir überhaupt nicht gepasst hat… Und die Katzen waren auch nicht begeistert ^^
Schnell etwas Wasser durchs Gesicht, Tasche geschnappt und dann ab ins Auto.

Auf nach Gstadt am Chiemsee.
Ich fahr ja zum Glück nur 45 Minuten von daher bin ich wirklich noch im Stockfinstern in Gstadt angekommen.
Etwas gruselig ist es schon gewesen. Ich hab mir zum Glück die große Notfalltaschenlampe aus dem Auto mit in den Rucksack gepackt und konnte mir somit den Weg etwas leuchten. Die Enten waren nicht sehr begeistert und schnatterten mich geradewegs an.
Ich hoffe, dass da keiner Gedacht hat, dass ich ein Einbrecher oder sowas sein könnte.. ich mein .. so vollgepackt mit Rucksack und Taschenlampe.. da kann man ja schonmal auf komische Gedanken kommen..

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Ich hätte aber fast noch etwas früher losfahren sollen… Zumindest hatte ich das so im Gefühl.. weil viel Zeit zum Aufbauen blieb mir dann doch nicht mehr.

Aber ich muss doch sagen, dass ich es gut geschafft habe und hier und da auch ein tolles Bild bei rumgekommen ist.
Was aber viel schöner und wichtiger war: Diese Absolute Stille und die Einsamkeit. Nur dieser gewaltige See, ein paar Enten und ich in dieser andächtigen Stille. Leider hat der Klang der A8, die im Süden des Sees vorbeiführt, die Ruhe etwas getrübt, aber es ist trotzdem unbeschreiblich. Das Farbenspiel und diese pure Harmonie von Allem.

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Ab 6 Uhr wurde es dann solangsam lebendiger.. die ersten Frühschwimmer, die die Ruhe genau so nutzen wollten wie ich kamen zum Steg um ihre frühen Runden zu ziehen.

Aber ich hatte an diesem morgen noch eine andere Mission. Jack Wolfskin hat derzeit eine Aktion die sich #GOBackPack schimpft. Man kauft ein Produkt währen des Aktionszeitraumes und bekommt dazu eine kleine Flagge. Damit produziert man ein Video über mindestens 30 Sekunden von seinem Ausflug mit den gekauften Jack Wolfskin Produkten und bekommt dann bis zu 200€ zurückbezahlt.
Versuch macht Kluch. Wie der Bauer so sagt und von daher habe auch ich so ein Video Produziert. Sollte es von Erfolg gekrönt sein, bekommt ihr es natürlich zu sehen ^^

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Die weiteren Fotos von diesem Ausflug findet ihr wie gewohnt auf Flickr 🙂

Breaking Benjamin in München

Gestern Abend durfte ich endlich Breaking Benjamin live in München erleben.
Sie waren zu Gast in der kleinen TonHalle im alten Teil vom ehemaligen „Kunstpark Ost“, der heute größtenteils abgerissen ist.

Es war einfach nur wahnsinn. Live ist sowas immer noch mal viel unbeschreiblicher als auf CD.

Die Vorband war Starset. Beschreiben würde ich dies als Nu-Metal. War interessant und nicht schlecht, nur merkte man, dass sie wohl noch in den „Kinderschuhen“ steckten, da der Sänger seine Synthesizer einlagen noch selbst am Ipad einspielen musste und manchmal damit etwas in Hektik verfiel. Aber es ist schön, so kleine Bands so früh Kennenzulernen. Befremdlich war am Anfang nur, dass Schlagzeuger, Bassist und Gitarrist in etwas auf die Bühne kamen, was eher nach Sturmtruppler aussah, als nach Musiker. 😉

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Breaking Benjamin war dann natürlich das, worauf ich selbst schon ewig gewartet habe. Letztes Jahr waren sie zusammen mit Disturbed auf Tour. Die zwei Bands für mich überhaupt zusammen, aber leider nur in Hamburg und Berlin und jeweils ein Auftritt bei Rock im Park in Nürnberg.
Die Jungs spielten ihre Lieder und natürlich sang die Menge mit. Eigentlich brauchten wir ja Oben niemand, der uns was vor gesungen hätte^^

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Ich war ja jetzt schon auf ein paar Konzerten .. so ca. seit in 9 Jahre alt bin, besuche ich große Konzerthallen, Stadien, Festivals wie am Nürburgring, Mittelaltermärkte und kleine Bands in kleinen Hallen.
Bis jetzt war jede Fangemeinde eigentlich immer Friedlich und angenehm. Ob es bei PUR (wo die Fans von den Vorgruppen eher das Problem waren“) Selten hatten wir Probleme mit Gedränge oder Handgreiflichkeiten. Eigentlich nie.
Leider hält inzwischen eine „Aktivität“ auf Konzerten Einzug die ich als „Aktives Ausleben von ADHS“ bezeichne: Pogen.

Das wilde im Kreis Springen und sich anrempeln ohne Rücksicht auf Konzertbesucher, die an diesem Wahnsinn nicht teilhaben wollen und einfach nur die Musik und das Konzert genießen wollen. Zu 90% sind auch eigentlich nur die 16-25 jährigen daran beteiligt. Ich weiß nicht was daran Spaß machen soll und wie man so das Konzert voll genießen kann. Zumal sich für die Umstehenden eine gewaltige Platz- und Sichteinschränkung sowie die Gefahr diverse Prellungen bis hin zu Brüchen ergibt. Ich selbst habe von einem wildgewordenen Poger, der mir auf den Fuß gestiegen ist 2 Jahre einen blauen Nagel davon getragen und das war noch die harmloseste Verletzung, (zugleich sie auch durchaus Schmerzhaft war)

Die Zweite Uneigenart die mir aufgefallen war und die sich mir jeglechen Verständnisses entzieht ist „Ich will ganz vorne stehen, aber erst kommen, wenn die Vorband vorbei ist“….
Leute wer zu erst kommt, steht vorne.. so war es schon immer und so wird es auch immer sein. Ich saß schon morgens um 4 auf dem Nürburgring um mir meinen Platz zu sichern und der wurde nicht nur von mir verteidigt, sondern auch, wenn man auf Toilette war, von den Umliegenden Sitz- und Wartenachbarn. Da wurde sich nicht Frech und Dreist zwischengedrängt und dann noch Großmäulig geschimpft, dass man Platz machen sollte.
So extrem wie gestern, ist es mir allerdings auch auf noch keinem Konzert passiert und ich hoffe und wünsche mir, dass es eine große Ausnahme war.

Nur noch einen kleinen Schritt nach Links….

Heute morgen hat es doch tatsächlich geklappt, dass ich mich früh aus dem Bett gequält habe und zum Egglsee gefahren bin .. Zwar auch etwas später als ich eigentlich wollte, aber ich habe zumindest 3-4 Fotos rausbekommen, die ich doch als vorzeigbar erachte.

Um halb 6 habe ich mich aus meinem warmen, weichen und durchaus gemütlichen Bett gefallen, sehr zum Missfallen meiner Katze, die sich, wenn mein Holder aufgestanden ist, doch immer gerne zu mir gesellt um mit mir auszuschlafen.
Schnell etwas Wasser durchs gesicht und in die Wanderschuhe geschlüpft und beim Bäcker was zu trinken und ne trockene Semmel organisiert um den ersten und frühen Hunger zu stillen.

Der Egglsee bietet als Vogelfreiflugstätte und Naturschutz- sowie Wiesenbrüterschutzgebiet einen Vielfältigen Vogelreichtum, welchen ich bestimmt bald mit einem neuen Tele-Objektiv einfangen kann.. Leider ist das alte 70-300mm nicht mehr wirklich auf dem Stand der Technik.

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Bei wenig Licht produziert es einfach nur Matsch vor allem bei vollem Zoom trotz Stativ.
Dabei würde ich gerne mal die Scharen Gänse und Enten im Flug oder beim Schwimmen in Aktion fotografieren.18082017-006

Ich stelle mein Auto immer oben an der Gaststätte ab und spaziere dann das Stückchen zum anderen Seeufer über den Wanderweg. Apfelbäume und Eichen umsäumen den See und heute morgen meinte ein Reh mich fast zu tode zu erschrecken xD
Obwohl ich glaube, dass es sich mehr vor mir erschrocken hat als ich vor ihm.. Naja es war wohl eher genervt, da ja nicht nur ich so früh schon die Ruhe des Waldes gestört habe. Jogger, Radfahrer und Spaziergänger sind dort um kurz nach 6 schon durch die Wildnis gestriffen.

An dem Uferstück angekommen habe ich auch Stativ und Kamera in Position gebracht und habe auf das richtige Licht gewartet.. Obwohl dies heute morgen echt auf sich warten ließ. Leider war die Morgenstimmung heute nicht so, wie ich es mir vorgestellt oder gewünscht habe. Aber ich denke, ich habe ein paar passable Bilder produziert. Auch wenn ich feststellen musste, dass der Schein und das Sein des Ufers manchmal trügerisch sind *hüstel* Aber ich musste halt noch diesen kleinen Schritt nach links machen um das Motiv gut draufzubekommen. (Es waren die Reiher, die ich unbedingt besser drauf bekommen wollte ^^ .. also war wieder mal das Viehzeug schuld *lach* )

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Erst stand ich… dann sank ich 😉 Aber der Schuh trocknet auf dem Balkon und die Hose wird gewaschen 😉
Zum Abschluss gibts die Schnappschüsse des Tages im kleinformat hier unten.. Das Großformat findet ihr dann wie immer auf Flickr 😀

 

Kurze Pause.. viel zu tun..

Nun ist es doch schon ein paar Tage *hüstel* … her, dass ich hier was geschrieben habe.. geschweige denn, dass ich zum Fotografieren unterwegs war.
Aber ich muss dazu sagen, bei 35 grad und einer drückenden Hitze war mir nicht wirklich danach mich von Mücken zerfressen zu werden und im eigenen Saft zu schmoren ^^ (So, da ich keine Fotos liefere, spreche ich wenigstens in Bildern *lol*)

Wenigstens haben wir in dieser Zeit ein bisschen für Schottland vorbereitet. Ausflugsziele gegoogelt und letzte Reiseutensilien zusammengekauft.

Wir haben jetzt endlich unseren Reisestecker und ich habe mein Regencape, wo ich auch ohne Probleme Rucksack mit Stativ drunter bringe und mich zur Not auch mal draufknien oder setzen kann, ohne, dass er gleich reißt. Genaue Erfahrungsberichte bekommt ihr natürlich nachgeliefert…

Heute Nachmittag habe ich erstmal meinen Sensor meiner Kamera gereinigt.
Am Freitag möchte ich früh aufstehen und hoffen, dass Wetter und Sonnenaufgang sowie vielleicht der Morgennebel mitspielen. Vielleicht kann ich das Motiv abgreifen, welches mir letztens auf dem frühen Arbeitsweg über die Füße gefallen ist, ich aber weder Zeit noch Kamera dabei hatte und mich richtig geärgert habe. Leider ist das schöne Grellgelbe Rapsfeld jetzt natürlich abgeerntet aber vielleicht, wenn das Licht sich entwickelt, bekomme ich doch noch ein gutes Motiv.

Mal sehen, ob ich die Müdigkeit und den Inneren Schweinehund am Freitag überwinden kann 😉

Königssee – Farbenpracht und Echozauber gratis ;)

Letzte Woche war Verwandtschaft aus dem Rheinland da und wir haben uns trotz Hitze und massiver Sonneneinstrahlung ins Berchtesgadener Land aufgemacht.
Da dies von uns aus auch noch 2 Stunden fahrt sind, hieß es also 9 Uhr (und das war für meine Verhältnisse schon spät ^^) abfahrt.

Mein Schwiegervater hätte ja am liebsten ab dem Moment wo wir in Traunstein auf die B306 gefahren sind, regelmäßig angehalten und überall Fotos geschossen… Hätte ich vielleicht auch getan, wenn das nicht so schweineheiß gewesen wäre…
Ich hatte zur Vorsicht das Navi mitlaufen, hätte es aber nicht gebraucht, da der Königssee frühzeitig und gut ausgeschildert ist.. für jeden Touri einfach zu finden …

Haben wir gemerkt …. sch…. war das da voll… und es sind keien Ferien und es war kein Wochenende. Hauptsächlich Rentner und Japanische Mitmenschen fuhren Scharenweise vor zwischendurch die eine oder andere Junge Familie oder Paare, die wahrscheinlich ihren Sommerurlaub ausserhalb der Hauptferienzeit genommen haben oder nehmen können…

Vom Parkplatz aus (Tageskarte 5,-€, Kleingeld bereithalten!!!) ist man fußläufig in ca. 10-15 Minuten (je nach Gemütlichkeit und Bummelfaktor durch die Fußgängerzone) am Landungssteg des Königssees angekommen. Das ganze ist wunderbar weitläufig gehalten, so dass es hier nicht zu voll wirkte.
Erstmal sind wir rechts zu den Kassen gegangen um uns unsere Überfahrt zu sichern.
Eine gute Regelung hier:
Man bekommt seine Hinfahrt vorgeschrieben, d.h. auf dem Ticket steht Fahrtnummer, Abfahrtszeit und Steg verbindlich drauf. Somit sind keine Boote zu voll und kein langes Warten beim Zusteigen. (An der Kasse des Königssees ist Kartenzahlung möglich!)

Da wir noch Zeit hatten, bis unsere Fähre .. naja … unser bötchen .. ablegte genossen wir noch ein bisschen die Aussicht auf den Farbenfrohen Königssee

Wir haben die Rundfahrt bis hoch nach Salet gebucht, am anderen Ende des Königssees und ich muss sagen, das hat sich wirklich gelohnt.

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(c)Google Maps

Die Fahrt bis St. Bartholomä dauert ca. 35 Minuten und führt an verschiedenen Stellen im Königssee vorbei, die vom Bootspersonal fantastisch erzählt und nähergebracht werden. An der berühmten Echowand wird auf Wunsch der Passagiere kurz halt gemacht und wenn durch ZUFALL 😉 ein Flügelhorn dabei ist, lassen die Kapitäne die Fahrgäste dieses Gänsehauterlebnis Live erleben (am Ende gibt man natürlich einen Obolus in die Mütze des Kapitäns) Hier spielt allerdings das Wetter eine große Rolle, wenn der Wind falsch steht oder es regnet, kann man leider nichts hören.
Ich saß leider auf der falschen Seite des Bootes und konnte so keine Aufnahme des Echos machen, aber Tante YouTube hilft da bekanntlich weiter: Hier ein Beispielvideo von Sylidotde

Die Bekannte Wallfahrtskirche St. Bartholomä liegt auf einer kleinen Halbinsel unterhalb der Atemberaubenden Ostwand des Watzmanns

watzmannostwand

Fotografisch kein schönes Foto, aber es war zu voll und zu wuselig, sich dort richtig hinstellen zu können ausserdem hatten wir knallharte Mittagssonne und da sind die Schatten eh zu Hart…
Das nächste mal würde ich evtl überlegen morgens um 5 oder um 6 schon rüber zu fahren, so dass ich im späteren Sonnenaufgang hier mehr Glück habe.. Aber diese Tour werde ich vermutlich ohne meinen Holden antreten 😉

Auf der kleinen Halbinsel kann man dann das Hauptziel besichtigen St. Bartholomä
Ein nettes Kirchlein, aber ich muss sagen, es hat mich nicht vom Hocker gehauen, da gibts schönere Kirchen. Aber nun gut. Ich war da, ich habs gesehen. Liste abgehakt 😉
Was mich schon mehr gereizt hätte, wäre die Eiskapelle gewesen, die sich im Sommer am Fuße der Ostwand bildet. Bis dort hin, wären es aber gut 1,5 stunden Wanderung gewesen und wir wollten ja noch bis Salet hoch, also auch etwas, was ein andern mal auf meinem Zettel steht 😉
Wir haben also nur den kleinen Rundgang gemacht, den man in ca. 30 Minuten abgegangen ist und badeten unsere Füße im klaren, kalten Königsseewasser .. naja ich badete eher mein Stativ darin ^^

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Die Langzeitbelichtungsbilder sind leider nicht so geworden wie ich es mir erwünscht hatte, da lag aber auch das Problem, dass alle guten Stellen für eine LZ mit badenden Touristen belegt waren. Sämtliche Baumwurzeln oder Steine, die ein Motiv abgaben, waren umwandert. Also noch etwas für den nächsten Ausflug zu früherer Stunde.

Mit dem Schiff ging es dann weiter zur Salet, dem Südlichsten Anlegepunkt des Königssees (auf der Karte rechts, weil ich etwas am Kompass gedreht hab ^^)

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Salet wird denke ich mal unser nächstes Hauptziel am Königssee werden. Von dort aus kann man wunderbar bis zum Obersee wandern und einmal rum zur Fischunkelalm und den Röthbachfällen: Deutschlands höchster Wasserfall mit über 400 Metern.

Bis zu den Röthbachfällen werden wir es nicht hoch schaffen, da dies glaube ich ein schwarz bepunkteter Wanderweg war und ich nicht wirklich Kletter- oder Steilhangtauglich bin ^^

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Aber auf dem Stück gibt es so viele Almen und Verweilmöglichkeiten, ich denke wir werden schon was finden 😉

Selbst wenn man nur das Badetuch einpackt und in den Obersee springt und sich dort an der stillen Natur erfreut. Aber vorsicht: Im Obersee gibt es, wie in den meisten Bayerischen Seen Blutegel 😉 Ich durfte, als ich für meine Langzeitbelichtung am Ufer saß ein paar beobachten ^^

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Klein und unscheinbar lauern sie zwischen den Steinchen 😉

Leider muss man die Menschen immernoch regelmäßig darauf hinweisen, dass es nett wäre, wenn man nicht einfach vor eine Kamera rennt, die auf ein Stativ aufgebaut ist.
Regelmäßig liefen mir Menschen in die Langzeitbelichtung, weil die Augen aufs Smartphone gerichtet sind, das wie wild die Bilder und Videos macht.

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Blick vom Oberseeufer Richtung Fischunkelalm mit Röthbachfällen und Teufelshörnern

Mein Fazit:

Königssee immer wieder sofort. Ist zwar ein teureres Vergnügen, da die Schifffahrt pro Person bis Salet auch nochmal 17,80 kostet, aber von irgendwas müssen die Menschen da ja auch leben und ihre Natur erhalten 😉 Den Perfekten Zeitpunkt gibt es glaube ich nicht, auf jeden Fall nicht am Wochenende und nicht in den Ferien ^^

(Titelbild (c) Google Maps)

Grow Home – Entdecke eine neue Welt

Guten Morgen!

Heute melde ich mich mit einer neuen Kategorie an euch. Hier und da möchte ich euch mal ein paar PC-Spiele vorstellen, die mich besonders ergriffen, entführt oder begeistert haben.
Am Wochenende ging es mir so bei „Grow Home“

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Diesen Indie-Hit aus dem Hause Ubisoft hatte ich schon lange in meiner Steam-Bibliothek rumliegen und auch mein Holder hatte dieses Spiel schon durchgespielt und war von ihm echt angetan.

In Grow Home steuern wir den kleinen Roboter B.U.D. (Botanic Utility Droid) der seinen Heimatplaneten retten muss und dafür den Samen einer Pflanze von einem anderen Planeten braucht.
Also wird B.U.D. kurzerhand von M.O.M. , seinem Mutterschiff, auf einem Planeten ausgesetzt, wo er nach diesem Samen suchen soll.
Der kleine Überschaubare Planet besteht aus einem kleinen vielen kleinen schwebenden Inseln und am Boden steht ein Pflanzensprössling den wir zum wachsen bringen müssen… also Ran an den Speck ..äh die Saat… 😉

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Mit B.U.D. können wir am besten klettern. Also erklimmen wir jede Felswand die wir finden können um einerseits nach Energiekristallen ausschau zu halten, (davon gibt es 100) die unser Booster Pack am Rücken mit Flugfähigkeiten ausstatten und andererseits um natürlich auf der Pflanze vorwärts zu kommen.
Damit die Pflanze wächst müssen wir ihre Seitentriebe in kleine Inseln am Himmel verankern, die die Pflanze mit Energie versorgen. Diese erkennt man daran, dass sie im Gestein grün leuchten.

Die Vielen Höhenmeter die wir mit B.U.D. überwinden können ganz schön gefährlich sein. Ein falscher Griff, ein Sprung zu weit und wir fallen … weit … den Sturz abfedern und versuchen zu überleben können wir mit unserem Boosterpack oder mit einer art Gänseblümchen, die wir auf dem gesamten Planeten Pflücken können.
Aber keine Sorge, ihr müsst nicht den ganzen Weg wieder von Hand hochklettern. Es gibt verschiedene kleine „Speicherpunkte“ in der Form von Teleportationsstationen, mit deren Hilfe wir uns wieder nach oben bringen können.

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Grow Home hat mich mit seiner minimalistischen Grafik und der absolut liebenswerten Art und Weise begeistert.
Wir erkunden einen kleinen Planeten und haben absolut freie Hand dabei.
Die Steuerung von B.U.D. entspricht etwa die eines betrunkenen Saufkumpanen, der das letzte Bier besser stehen gelassen hätte, was natürlich manchmal etwas frusten kann, aber irgendwie ist es auch manchmal belustigend ihm zuzusehen, wie er über seine eigenen Füße stolpert, auch wenn das zur Folge hat, dass man entweder schnell greifen muss, oder schonmal hoffen sollte, dass das Gänseblümchen am Rücken noch genug Blätter hat ^^

Ich empfehle ich unbedingt einen Controller zu benutzen, das macht das Spielerlebnis um einiges angenehmer. Auch wenn durch das viele Greifen und halten die Zeigefinger ganz schön beansprucht werden ^^
Mit seinen wenigen Ingame-Errungenschaften bietet das Spiel auch nach Erreichen des Mutterschiffs mit dem Samen noch eine nette Beschäftigungstherapie, so dass wir zum Beispiel M.O.M mit Infos über den Planeten und seine Flora und Fauna füttern können, in dem wir entsprechende Sachen in die Teleporter legen oder wir sammeln alle 100 Kristalle oder …  oder .. oder …

Es ist auf jeden Fall ein netter kurzweiliger Zeitvertreib und ich finde, ein Spiel, das man gespielt haben muss